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Reviews der Band
Agrypnie - Aetas Cineris

Agrypnie

"Aetas Cineris"
CD-Review, 7405 mal gelesen, 22.02.2013 Wertung 09/10
Agrypnie - Asche EP

Agrypnie

"Asche EP"
CD-Review, 4687 mal gelesen, 23.10.2011 Wertung 09/10
Agrypnie - 16[485]

Agrypnie

"16[485]"
CD-Review, 6456 mal gelesen, 03.01.2010 Wertung 09/10
Agrypnie - F51.4

Agrypnie

"F51.4"
CD-Review, 7857 mal gelesen, 08.10.2006 Wertung 07/10

Interviews der Band
Agrypnie
Interview mit Sänger Torsten zu "Aetas Cineris"
1848 mal gelesen, 17.04.2013
Agrypnie
Interview mit Torsten zur "Asche EP"
3537 mal gelesen, 07.01.2012
Agrypnie
Agrypnie
4098 mal gelesen, 03.01.2010

Specials der Band
Agrypnie
Das meint die Redaktion zu "Aetas Cineris"
2635 mal gelesen, 13.03.2013
Agrypnie
Aetas Cineris Tour 2013
10853 mal gelesen, 06.03.2013
Agrypnie
Listening-Session zum neuen Album "Aetas Cineris"
5013 mal gelesen, 12.12.2012

News der Band

05.10.2014

AGRYPNIE werden zehn Jahre alt! Die Post-Black-Metaller werden das natürlich entsprechend zelebrieren und 2014 eine ganze Reihe von Feiern...

03.06.2013

AGRYPNIE haben vor Kurzem in Kooperation mit "Angst Im Wald" drei Akustik-Stücke auf Video aufgenommen. Dabei handelt es sich um die beiden...

28.05.2013

  Auf "RheinMainTV" gibt es heute abend um 21:45 Uhr einen kleinen Bericht zur "Aetas Cineris Tour 2013" von AGRYPNIE. Wer die Band auf ihrer...

31.12.2012

AGRYPNIE haben ein Preview zum neuen Album "Aetas Cineris" unter folgendem LINK online gestellt. Das Werk wird am 22.02.2013 veröffentlicht. Die...

11.11.2012

Das Mixing und Mastering des neuen AGRYPNIE-Albums "Aetas Cineris" ist abgeschlossen. Erscheinen wird das Werk am 22.02.2013 als limitiertes...


Live-Reviews der Band
"Aetas Cineris" Tour - Live in Stuttgart
1024 mal gelesen, 24.10.2014
Dornenreich
5254 mal gelesen, 24.10.2014
Agrypnie, Ahab, Revealing Dawn, Schwarzer Engel, The Vision Bleak Live in Stuttgart
5209 mal gelesen, 24.10.2014
Chaos Metal Night / Agrypnie
1695 mal gelesen, 24.10.2014

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CD-Review

Exit

Artikel veröffentlicht am 31.07.2008 | 6465 mal gelesen So, nun halte ich es also endlich in meinen Händen, das zweite Album von AGRYPNIE namens "Exit", nachdem ich bereits im März im Studio in einige Stücke reinhören durfte und sich dadurch meine Vorfreude als auch Spannung ganz schön gesteigert haben. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Vorfreude war absolut berechtigt, und mehr noch!

Wie auch schon die leider verblichenen NOCTE OBDUCTA, in welchen bekanntlich der AGRYPNIE Mastermind Torsten den Sangesposten innehatte, versteht es nun auch diese Band, neue Wege zu beschreiten, Grenzen auszuloten und mitunter neu zu definieren. Einst als Nebenprojekt in Ein-Mann-Besetzung ins Leben gerufen, um die eigenen Songideen umzusetzen, teilen sich beide Formationen, dass sie sich vom üblichen schwarzmetallischen Einerlei erfrischend abheben. Gerade auf "Exit" zeigen sich AGRYPNIE gelöster, die Parallelen zur einstigen Bandheimat sind nicht mehr offensichtlich vorhanden, trug doch das Debüt "F51.4" ein wenig deren Erbe mit. Noch immer dominieren viele kalte Riffs und natürlich der charismatische Gesang das Geschehen, doch wirkt die Atmosphäre nicht mehr ganz so kalt wie auf dem Vorgänger. Dies liegt nicht zuletzt an der ausgezeichneten Arbeit von René, seines Zeichens Taktgeber der Band. Durch die wirklich gute Entscheidung, auf die Dienste des Drumcomputers zu verzichten, wirkt nun schon alleine der Sound wärmer und organischer.

Geblieben sind natürlich auch die ausdrucksstarken, prägnanten, tiefsinnigen deutschen Texte. Stammten diese auf dem Debüt noch von NOCTE Chef Marcel, zeichnen sich nunmehr Torsten selbst als auch Marco V. vom THE PANTA RHEI PROJECT dafür verantwortlich. Eingängige Hooklines, akustische Passagen, wechselvolle Stimmungen, verschiedene Tempi, epische Songstrukturen und der dynamische Aufbau vieler Stücke gestalten den dunklen, vielschichtigen Avantgarde Black Metal sehr spannend und reizvoll. Tausend kleine und große Details, die es zu entdecken und zu erleben gilt, halten den geneigten Hörer in Atem. Blastend rasende, brutale Ausbrüche voller Wut wechseln sich mit ruhigen Passagen ab, Double-Bass-Gewitter mit Doom-Parts, vertrackte mit straighten Rhythmen, intensives Black-Metal-Gesäge mit sphärischen Post-Rock-Klängen und melodischen Leads. Dabei achten AGRYPNIE stets auf die Stimmigkeit, bei aller Detailverliebtheit, bei allem Abwechslungsreichtum gerät der Songfluss nie ins stocken, alles wirkt wie aus einem Guss.

Über allen Stimmungsschwankungen, von kraftvoll kämpfend bis hin zu resignierend, dominiert diese düstere, melancholische, dramatische Atmosphäre. Sie geleitet den Hörer auf der Reise durch dieses Werk und zaubert, auch aufgrund der gefühlvollen Texte, Bilder vor das innere Auge. Klischees sucht man hier vergeblich.

Letztendlich ist "Exit" weit abwechslungsreicher, dynamischer, anspruchsvoller, offener und erwachsener als "F51.4". Ein düster-emotionales, innovatives Album voller Seelenschmerz, Tiefgang, akribisch ausgearbeiteten Arrangements und Seele. Passend dazu übrigens nicht nur die transparente, organische und authentische Produktion, sondern auch das stilvoll puristisch gehaltene Cover. Ich gratuliere zu der geglückten Weiterentwicklung und diesem tollen Stück feinsten Avantgarde Black Metals!
Kommentare
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melden Wertung 05/10 Deleted User | 01.08.2008 | 01:00 Uhr

größtenteils ziemlich langweilig und v.a. langATMIG. irgendwo in der mitte der platte findet man den höhepunkt von "exit", also zwischen "fenster zum hof" und "wohin", wobei ich mehr zu letzterem...  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 14.08.2008 | 01:00 Uhr

@amikkus Ja,auch ich fand "F5.14" etwas besser,aber trotzdem stellen Agrypnie, in der mehr und mehr stagnierenden BM-Landschaft noch einen Höhepunkt dar! Auf jeden Fall klingt auch "Exit" irgendwie...