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Reviews der Band
Agrypnie - Aetas Cineris

Agrypnie

"Aetas Cineris"
CD-Review, 7000 mal gelesen, 22.02.2013 Wertung 09/10
Agrypnie - Asche EP

Agrypnie

"Asche EP"
CD-Review, 4572 mal gelesen, 23.10.2011 Wertung 09/10
Agrypnie - 16[485]

Agrypnie

"16[485]"
CD-Review, 6354 mal gelesen, 03.01.2010 Wertung 09/10
Agrypnie - Exit

Agrypnie

"Exit"
CD-Review, 6378 mal gelesen, 31.07.2008 Wertung 09/10

Interviews der Band
Agrypnie
Interview mit Sänger Torsten zu "Aetas Cineris"
1734 mal gelesen, 17.04.2013
Agrypnie
Interview mit Torsten zur "Asche EP"
3461 mal gelesen, 07.01.2012
Agrypnie
Agrypnie
3970 mal gelesen, 03.01.2010

Specials der Band
Agrypnie
Das meint die Redaktion zu "Aetas Cineris"
2524 mal gelesen, 13.03.2013
Agrypnie
Aetas Cineris Tour 2013
10306 mal gelesen, 06.03.2013
Agrypnie
Listening-Session zum neuen Album "Aetas Cineris"
4901 mal gelesen, 12.12.2012

News der Band

03.06.2013

AGRYPNIE haben vor Kurzem in Kooperation mit "Angst Im Wald" drei Akustik-Stücke auf Video aufgenommen. Dabei handelt es sich um die beiden...

28.05.2013

  Auf "RheinMainTV" gibt es heute abend um 21:45 Uhr einen kleinen Bericht zur "Aetas Cineris Tour 2013" von AGRYPNIE. Wer die Band auf ihrer...

31.12.2012

AGRYPNIE haben ein Preview zum neuen Album "Aetas Cineris" unter folgendem LINK online gestellt. Das Werk wird am 22.02.2013 veröffentlicht. Die...

11.11.2012

Das Mixing und Mastering des neuen AGRYPNIE-Albums "Aetas Cineris" ist abgeschlossen. Erscheinen wird das Werk am 22.02.2013 als limitiertes...

01.07.2012

  Nach der EP "Asche" gewähren uns AGRYPNIE die ersten Infos zum kommenden Album, welches im Herbst über "Supreme Chaos Records" erscheinen soll....


Live-Reviews der Band
"Aetas Cineris" Tour - Live in Stuttgart
946 mal gelesen, 21.08.2014
Dornenreich
5129 mal gelesen, 21.08.2014
Agrypnie, Ahab, Revealing Dawn, Schwarzer Engel, The Vision Bleak Live in Stuttgart
5055 mal gelesen, 21.08.2014
Chaos Metal Night / Agrypnie
1623 mal gelesen, 21.08.2014

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CD-Review

F51.4

Artikel veröffentlicht am 08.10.2006 | 7775 mal gelesen Nach dem Ableben NOCTE OBDUCTAs gehen deren ehemalige Mitglieder nun größtenteils getrennte Wege. Erstes Lebenszeichen aus ihren Reihen stellt das erste Album von AGRYPNIE, dem Ein-Mann-Projekt von Torsten, dem Unhold, dar. Und man kann sich dem Gedanken nicht erwehren, dass diese Scheibe ein gutes Stück des Erbes von NOCTE OBDUCTA in sich trägt. Nicht nur musikalisch hat sich Torsten dabei seit letztem Jahr deutlich in Richtung seiner ehemaligen Hauptband entwickelt. In besonderem Maße tragen auch die gewohnt ausdrucksstarken Texte von NOCTE-Chef Marcel zu diesem Eindruck bei, der für die lyrische Seite von "F51.4" verantwortlich zeichnet und dessen Handschrift nicht zu übersehen ist. Im Gegensatz zu NOCTE OBDUCTA geben sich allerdings sowohl die sehr bildhaften Texte, als auch die Musik an sich, bodenständiger, pragmatischer und weniger poetisch.

Größtenteils zeichnen sich die Songs durch handelsübliche Laufzeiten aus, Überlängen finden sich lediglich bei "Cogito Ergo Sum" und "Kerkerseelenwanderung". Diese Kompaktheit spiegelt sich auch auf der kompositorischen Seite wider: stilistische Experimente, wie sie z.B. auf den beiden "Nektar"-Teilen zu finden waren, gibt es auf "F51.4" nicht zu hören. Der Atmosphäre tut das aber keinen Abbruch, denn der Unhold versteht es, seinen Songs Leben einzuhauchen, und dabei besonders die Schattenseiten hervorzukehren. Rasende Ausbrüche voller Wut wechseln sich mit Momenten der Verzweiflung und Resignation ab und malen zusammen mit den Texten und dem klinisch anmutenden Artwork ein Bild kalter Isolation und nackter Melancholie, die - wie in "Auf nackten Korridoren" - teilweise SHININGsche Züge tragen. Auch wenn die Parallelen zu späteren NOCTE OBDUCTA unüberhörbar sind, würde man AGRYPNIE nicht gerecht werden, würde man es darauf reduzieren.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Der größte Kritikpunkt an "F51.4" ist ein technischer, und zwar der penetrante Drum-Computer. Zwar klingt der zum Glück lange nicht mehr so künstlich wie noch auf dem Split-Demo mit FATED, trotzdem wirkt er wie ein Fremdkörper, der die Songs in ein liebloses, steriles Rhythmus-Korsett zwängt. Das ist schade, denn bei so guten Songs sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Ein Trommler aus Fleisch und Blut wäre hier Pflicht gewesen. Für die Zukunft steckt hier auf jeden Fall noch ungenutztes Entwicklungspotenzial.

Alles in allem ist AGRYPNIE nicht nur für NOCTE OBDUCTA-Fans, die sich nach der Bandauflösung allein gelassen fühlen, die logische Fortsetzung und erste Anlaufstelle, um die offenen Wunden zu lecken.
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