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CD-Review

Inhibition

Artikel veröffentlicht am 20.10.2012 | 1108 mal gelesen

Das französische Projekt DECLINE OF THE I, hinter dem der dem einen oder anderen vielleicht von MERRIMACK und VORKREIST bekannte A.K. als musikalisches Mastermind steckt, veröffentlicht mit "Inhibition" den ersten Teil einer Trilogie - etwas, das in Frankreich momentan beliebt zu sein scheint, man denke nur an die "777"-Trilogie von BLUT AUS NORD.

Die letzte Bemerkung gibt schon ein wenig die Stoßrichtung von DECLINE OF THE I vor - wir haben es hier mit reichlich unkonventionellem Black Metal zu tun, auch wenn BLUT AUS NORD als direkter Vergleich ausscheidet. Ebenso scheiden - leider! - die von Agonia Records angestrengten Vergleiche mit BURZUM, CODE und NEUROSIS aus.

Tatsächlich verschmelzen die Songs auf "Inhibition" auf grundsätzlich elegante Weise Schwarzmetall der etwas langweiligeren Sorte (daher wohl die BURZUM-Vergleiche) mit allerlei elektronischen Elementen - zumindest das muss man dem Projekt hoch anrechnen, denn wie viele vermeintlich avantgardistisch orientierte Bands sind mir schon begegnet, die bereits an der homogenen Verknüpfung scheitern?

Doch leider leider ist das Resultat alles andere als spannend (was - so könnten böse Zungen behaupten - vielleicht an der inhaltlichen Kompomente liegt, die sich mit der Arbeit Henri Marie Laborits beschäftigt, welcher wiederum als Entdecker des Chlorpromazins bekannt wurde): Technisch mag es keine Kritikpunkte geben, die Arrangements sind gekonnt, die Songs anständig produziert - aber atmosphärisch bleiben die gut 58 Minuten ziemlich blass und können mich daher nicht über längere Zeit fesseln oder gar begeistern. Dafür ist die stilistische Mixtur vielleicht doch ein wenig zu glatt, zu wenig fordernd. Könnte es sein, dass DECLINE OF THE I auf der Jagd nach der perfekten Mischung aus Black Metal und Elektronik über das Ziel hinausgeschossen sind?


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