Der Weg Einer Freiheit
Artikel veröffentlicht am 04.06.2010 | 6261 mal gelesen Bereit für eine kleine Sensation? Die Würzburger DER WEG EINER FREIHEIT debütieren dieser Tage nämlich auf einem so unverschämt hohen Niveau, dass sich von geringerem kaum sprechen ließe. Personell der stilistisch eher unentschlossenen Hardcore-Truppe FUCK YOUR SHADOW FROM BEHIND entlehnt, ist die Marschrichtung dieses Mal ungleich klar umrissen.Auch wenn man ihnen sicher vorwerfen könnte, von der musikalischen Seite des Black Metal eher naive Begriffe zu haben - schließlich regieren ausschließlich typische Stilelemente - ist "Der Weg Einer Freiheit" von einer derartigen spielerischen und kompositorischen Sicherheit geprägt, dass es bereits angesichts des Eröffnungsriffs von "Ewigkeit" schwer fällt, nicht in kritiklose Lobpreisung zu verfallen. Schließlich ist niemand perfekt: So überzeugt Sänger T.J. sicherlich nicht durch die variabelste Stimme der Welt und auch das fürchterlich anorganisch klingende Schlagzeugspiel von Christian Bass (HEAVEN SHALL BURN) nagt etwas am ansonsten sehr breiten, sphärischen Klangbild.
Da es sich hierbei allerhöchstens um Detailfragen, wenn nicht gar um persönlichen Geschmack handelt, muss es noch einmal betont werden: DER WEG EINER FREIHEIT liefern ein ungewöhnlich durchdachtes und vor allem intensives Album ab. Kohärent, von einem starken musikalischen Ausdruckswillen getrieben und von Anfang bis Ende ohne Aussetzer oder Füllmaterial. Der Fokus liegt stets auf der filigranen Melodieführung der Gitarren, ohne dabei aber die nötige Härte außen vor zu lassen.
Gerade weil sich das Duo zu keiner Zeit rockig-extrovertiert gibt, sondern unentwegt traumwandlerische Gitarrenläufe miteinander verwebt, erhält "Der Weg Einer Freiheit" eine besondere emotionale Reife, die das Material schwer angreifbar einerseits und ungemein überzeugend andererseits macht.
- Autor







So viele Stilblüten und nicht zu Ende gedachte Sätze auf einmal, königlich:-) Hört lieber WATAIN, die haben viel mehr drauf.
Wo kommen wir denn da hin, wenn irgendwelche Metalcore Heinis Black Metal machen?...
Tjahaha. Wie verdammt untrve, was Jungs? Ich finde die Platte ist der absolute Hammer. Da können sich so einige Necrofrostevilcookietrve Blac Metal Bands eine gehörige Scheibe von abschneiden!
Ganz netter Black Metal. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei ist es ziemlich egal, ob er von (ehemaligen) Hardcorebuben oder dem Kirchenchor Neumünster gespielt wird. Warum man hier gleich in überschäumende Lobeshymnen ausbricht,...
Ziemlich uninspiriertes Herumreiten auf abgedroschenen Riffs. Das hier als Sensation anzupreisen ist ein weiterer Sargnagel für metal.de
Irgendwie bin ich beim Hören dieses als Sensation angepriesenen Produktes fassungslos traurig geworden. Wahrscheinlich, weil dieser Tonträger den unvorbereiteten Hörer erbarmungslos in die Hölle totaler Black-Metal-Banalität...
Also beim besten Willen, ich habe irgendwie den Eindruck, dass man sich hier mehr am Aussehen und der Vergangenheit der Band stößt, als an der Musik. In dieser gibt es nämlich NICHTS auszusetzen! Der zweite Kommentar spricht...
Mir gefällt ihre Hauptband überhaupt nicht, und mir gefallen Metalcore-Menschen die BM machen auch nicht sonderlich. Aber wenn man das ausser Acht lässt ist die Musik ziemlich gut. Aber so überdurchschnittlich wie das Album hier...
coole CD, aber nichts gegen die sogenannte \"Nietengespickte Elite\". Nur weil hier mal ein paar leute nicht so im Szenendenken verfahren sind und halbwegs ordentlichen 08/15 bm machen, ist das jetzt keine besondere offenbarung für mic...
Tolle Platte.
Jeder, das war anderes sagt, hat einfach nicht genau hin gehört.
Nichtssagendes und ausdrucksloses Zeug!
Sorry, hier zur schönen Herabwertung!