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Artikel veröffentlicht am 23.09.2012 | 2352 mal gelesen

Die Zerstörer haben schon etwas Besonderes. Nicht weil es ihnen offenbar nicht richtig gelingt, sich an einen festen Wohn- und Arbeitssitz zu lokalisieren, sondern auch rein musikalisch. Die Mitglieder begannen in Australien, lebten danach in den Niederlanden und agieren mittlerweile verteilt über England, Deutschland und Australien. Was allerdings derzeit im Lager der Black-Thrasher abgeht, soll in diesem Fall keine Rolle spielen. Viel mehr wollen wir uns hier an ein Album aus dem Milleniumjahr erinnern, das mich in seiner wirksamen Außergewöhnlichkeit durchaus geflasht hat. DESTRÖYER 666 haben es nämlich auf “Phoenix Rising“ auf eine äußerst gelungene Art und Weise geschafft, schwarzmetallische Atmosphäre mit thrashigen Abrissleads zu verknüpfen.

Dabei kommt die Scheibe rein soundtechnisch schon mal alles andere als modern rüber. Die Riffs sägen düster und kribbelig relativ weit im Vordergrund, während das Schlagwerk im Hinterhalt dunkel poltert. K.K. Warslut an den Rhythmusgitarren und vor allem hinter dem Gebetsständer tut sein übriges, mit seinem kratzigen Organ der Musik den richtigen Anstrich zu verpassen. “Rise Of The Predator“ stellt den Anfang - einschneidendes Riff, fies, böse. Eigentlich nicht schlecht, denn das Stück ist dynamisch, brettert ordentlich und zeigt sich bereits als passender Rundumschlag.

Man weiß soweit schon mal, wo die Reise hingeht. Doch die Hochphase von DESTRÖYER 666 und deren absolute Kernschmelze aus pervers fetzenden Leadriffs und tiefschwarzer Aura folgt im Mittelteil. Mit “I Am The Wargod (Ode To Battle Slain)“ haben die Jungs vermutlich einer der bekanntesten Black/Thrash-Songs geschaffen – und das zu Recht. Das Anfangsriff killt dermaßen eingängig, bevor die Band nochmals richtig auf den Putz haut und in ihren geradlinigen Trademarks düster aufblüht.

Für mich hingegen fast noch eine Nummer intensiver erscheint der auf den drittletzten Rang gerutschte Track “Lone Wolf Winter“, der sich als atmosphärischer Höhepunkt zuspitzt. Mit seiner treibenden Art und seinen zelebrierenden Vocals hat der Song fast schon etwas von Pagan- oder Viking-Metal an sich. Natürlich kein Humppa-Gehopsel, sondern einsam, eisig, melancholisch. Das Ende markiert “The Birth of Tragedy“, der sich nochmals irgendwo in der Mitte zwischen all diesen Eindrücken einkerbt und sicherlich auch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. An solche Alben erinnert man sich doch gern…


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