Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Essenz - KVIITIIVZ – Beschwörung des Unaussprechlichen

Essenz

"KVIITIIVZ – Beschwörung des Unaussprechlichen"
CD-Review, 3904 mal gelesen, 22.07.2010 Wertung 09/10
Essenz - Metaphysis

Essenz

"Metaphysis"
CD-Review, 2859 mal gelesen, 15.11.2009 Wertung 07/10

Interviews der Band
Essenz
Essenz
2994 mal gelesen, 22.07.2010

News der Band

07.04.2012

Die eigenwilligen Berliner Doom/Black Metaller ESSENZ haben ihr zweites Album fertiggestellt. Der Nachfolger von "KVIITIIVZ – Beschwörung des...


Live-Reviews der Band
Pulvercities 2009
7546 mal gelesen, 22.07.2014

Metal.de auf Facebook
CD-Review

Mundus Numen

Artikel veröffentlicht am 03.07.2012 | 2413 mal gelesen

ESSENZ strahlen Extravaganz aus, und zwar von der Schale bis zum Kern: Das Cover zeigt formlose Rauchkörper, Eulen, okkulte Symbolik. Die Namen der Bandmitglieder stehen in bester deutscher Avantgarde-Black-Metal-Tradition und lauten g.st., d.rk oder t.ngl. Die Musik zehrt von einer ganzen Palette von Einflüssen, von astreinem Highspeed-Black Metal über Stoner, Psychedelic bis hin zu veträumten Akuastik-Passagen ist alles drin. Und alles vereinbart sich auf höchst stilvolle Weise.

So schräg und verstörend die Titel sind, so schräg und verstörend ist auch das eigenwillige Klanggebräu des Berliner Trios. Kaum etwas gibt es, vor dem dieses querköpfige Gespann nicht Halt macht. Da prallt Black 'N Roll auf Doom ("Sea Of Light: Pleroma"), experimentelle Spielereien reihen sich an bitterböse, manische Black-Metal-Salven und fräsen sich mit diabolischer Leichtfüßigkeit in die Gehirnwindungen. "Mundus Numen" ist in seiner Gesamtheit ein raffiniertes, aber zugleich gewitztes musikalisches Bombardement, das keinen Zweifel an der ungeheuren Energie seiner Urheber lässt. Dazu gibt es eine Produktion, die es zustande bringt, zugleich altmodisch, majestätisch und präsent zu klingen.

Jeder, der Black Metal mag und ein offenes Ohr für Unkonventionelles hat, sollte sich "Mundus Numen" einmal antun. Das Material atmet eine Menge Energie, geht dem Hörer schonungslos an die Substanz und gönnt ihm kaum Verschnaufpausen. Ein anstrengendes, aber genau aus diesem Grund auch interessantes Album voller Facetten, Klangfarben und verblüffender Wendungen.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: