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Forgotten Tomb

"Hurt Yourself And The Ones You Love"
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Forgotten Tomb

"Darkness In Stereo: Eine Symphonie Des Todes – Live In Germany"
DVD-Review, 1344 mal gelesen, 01.08.2014 Wertung 06/10
Forgotten Tomb - ...and Don't Deliever Us From Evil...

Forgotten Tomb

"...and Don't Deliever Us From Evil..."
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Forgotten Tomb - Springtime Depression

Forgotten Tomb

"Springtime Depression"
CD-Review, 2252 mal gelesen, 04.02.2012
Forgotten Tomb - Songs To Leave

Forgotten Tomb

"Songs To Leave"
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08.03.2015

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Obscura Arcana Mortis: The Demo Years

Artikel veröffentlicht am 12.01.2012 | 1887 mal gelesen

Heutzutage stehen die Italiener von FORGOTTEN TOMB durchaus für die experimentelle Seite irgendwo zwischen Black Metal, Doom-Anleihen und rockigen Passagen. Das war aber noch nicht immer so, denn gerade als Chef und aktueller Gitarrist und Sänger Herr Morbid den ganzen Laden noch alleine schmiss, handelte es sich musikalisch um puren, höllischen Schwarzmetall. Am eigenen Leib erfahren dürfen das entsprechende Interessenten ab jetzt mit dem Re-Release der ersten EP aus dem Jahr 2000 mit dem Titel “Obscura Arcana Mortis“. Wie das monoton anmutende Düster-Artwork bereits suggeriert, trickst man hier nur wenig herum und feuert eine Höllenfackel nach der anderen heraus, pausenlos.

Generieren FORGOTTEN TOMB ihre Atmosphäre mittlerweile aus walzenden, abgrundtief dunklen Parts, die trotzdem entsprechend abwechslungsreich daherkommen, agierte die Band im Milleniumjahr noch mit rasendem Black Metal. Abgeschaut hat man sich einiges bei Bands wie DARK FUNERAL oder auch MARDUK, also die typisch klassische schwedische Schule. Und tatsächlich, das Material auf “Obscura Arcana Mortis“ erscheint richtig ordentlich. Die Riffs sind griffig und einprägsam, obgleich sich deren Komplexität in einem äußerst überschaubaren Rahmen handelt.

Dazu krächzt Morbid unheimlich wütend, gleichsam wie verzweifelt. Trotz allem herrscht hier atmosphärisch die kochende Wut, die brodelnden Lava-Stöße in der gleißenden Hölle, anders als auf den moderneren Werken, die entschieden mehr über die Verzweiflungsschiene kommen. Lediglich das Stück “Forgotten Tomb“ ebnet ein bisschen den Weg für kommende Ansprüche und wartet mit dem einen oder anderen geschwindigkeitstechnisch gemäßigten Part auf. Natürlich ist dies mit der aktuellen Ausrichtung von FORGOTTEN TOMB eigentlich nicht im Geringsten zu vergleichen, doch die Wurzeln wirken bei genauerem Hinhören gewissermaßen eingepflanzt. 

Nichtsdestotrotz drängt diese EP in eine völlig andere Richtung und zeigt den damals noch italienischen Solomusiker als dort schon begabten Komponist und ausführenden Akteur mit klassischem Black-Metal-Fanatismus.


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