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Reviews der Band
Germ - Grief

Germ

"Grief"
CD-Review, 4787 mal gelesen, 06.10.2013 Wertung 09/10
Germ - Loss

Germ

"Loss"
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Interviews der Band
Germ
Interview mit Tim zum aktuellen Album "Grief"
1201 mal gelesen, 21.02.2014

News der Band

11.04.2014

Einen hoffnungsvollen Newcomer haben sich Prophecy Productions mit den Australiern GERM ins Haus geholt. Das Label freut sich besonders darüber...

06.10.2013

Experimentell sind GERM, Nischenmusik ohnehin. Bereits mit seinem Debütalbum "Wish" und der anschließenden EP "Loss" hat Alleinunterhalter Tim...

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GERM haben ein 20-minütiges Ambient-Stück online gestellt, welches ihr euch hier anhören und kostenlos herunterladen könnt. Der Song mit dem Titel...


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Wish

Artikel veröffentlicht am 03.04.2012 | 2805 mal gelesen

Der Kopf hinter den bislang noch nicht weiter in Erscheinung getretenen GERM ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Bereits bei u.a. AUSTERE, GREY WATERS, NAZXUL und WOODS OF DESOLATION hatte er mehr oder minder seine Finger im Spiel. Sein 2003 gegründetes Solo-Projekt hat es dagegen noch auf keine Veröffentlichungen gebracht. Zwar gab es vor ein paar Jahren eine EP, doch das Tageslicht hat sie nicht erblickt. In Zusammenarbeit mit den beiden Session-Musikern Lord Tim und James Page hat GERM es mit "Wish" aber doch noch zu einem Debütalbum gebracht.

Und das ist, vorsichtig ausgedrückt, sehr experimentell und ungewöhnlich. Zwar lässt sich geringfügig tatsächlich Post -,oder wenn man so will, Depressive Black Metal der Sorte AUSTERE und WOODS OF DESOLATION finden, aber der ist soweit im Hintergrund zu verorten, dass er nicht mehr als ein zwar wichtiger, aber nicht überpräsenter Baustein wirkt. Es sind vielmehr die Keyboards, die das Zepter in ihren Händen halten und von 80er Elektronik (mit gewissen spacigen Ausflügen), über epischen Melodic-Black Metal, bis hin zu im Ansatz orchestraler Parts viel Platz gewährt bekommen. Dabei ist "Wish" aber keineswegs langweilig arrangiert, sondern lässt den Hörer in ausladende Klanglandschaften eintauchen, die von irdischen Welten bis hinauf in den Weltraum reichen. Auch die Mischung aus emotionalen hohen Schreien und den gefühlvollen, eher rockigen Clean-Vocals birgt seinen Reiz und unterstützt die gebotene Vielfalt des Debütalbums. Zwischen den Songs gibt es dann immer wieder Zwischenspiele, um die Songs untereinander zu verknüpfen. Solche Versuche sind ja immer ein streitbares Thema und auf "Wish" für meine Begriffe auch nur halbwegs geglückt. Das macht aber der Rest des Material locker wett.

"Wish" wird zwar sicher nicht überall auf offene Ohren treffen und sicher dem ein oder anderen rein gar nichts geben. Eine Chance hat das Debüalbum des Australiers aber auf alle Fälle verdient. Schlussendlich können GERM zwar nur bedingt wirklich dem Metal zugeordnet werden, doch wer wagt, kann eben manchmal auch gewinnen.


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melden Ratteasd (unregistriert) | 03.04.2012 | 13:04 Uhr

"WOOS OF DESOLATION"

Rechtschreibhure hier.

Solides Album, wenn man sowas mag. 6/10