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16.08.2010

Die deutsche Black Metal-Formation um Ex-ENDSTILLE-Fronter Iblis HARADWAITH hat bekanntgaben, dass ihr neues Album "Creating Hell" im Oktober via...

01.01.2010

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CD-Review

Creating Hell

Artikel veröffentlicht am 09.11.2010 | 3259 mal gelesen

HARADWAITH wurden 2003 von den Brüdern Raudhrskal und Erebor ursprünglich in Griechenland gegründet, nach dem Wohnortwechsel nach Deutschland schlossen sich weitere Mitglieder an, zuletzt im September 2009 der ehemalige ENDSTILLE-Sänger Iblis. Zusammen mit diesem wurde nun das Debütalbum "Creating Hell" aufgenommen, welches übrigens die letzte musikalische Veröffentlichung von Iblis darstellen soll, da dieser sich aus dem Musikgeschäft zurückziehen will. Das wollen wir aber erst einmal abwarten.

HARADWAITH spielen Black Metal. Dissonant, kompromisslos, hart, sehr aggressiv, mit beklemmend-morbider Stimmung. Meist rasend schnell wie in den bitterbösen Hochgeschwindigkeits-Orgien "Devilution" oder "Open Earth", mit infernalisch, atmosphärisch-frostig sägenden Gitarren, rasantem Schlagzeugspiel und harschem, solidem Kreischgesang. Erfreulicherweise wird nicht dauerhaft Vollgas gegeben, das vehemente Geknüppel wird immer wieder durch eingestreute Midtempo-Parts aufgelockert, oder aber auf den Knüppel wird ganz verzichtet wie bei "Seed Of Judas", welches vom Stil ein wenig an SATYRICON erinnert. In den Stücken ist auch noch viel Platz für etwas chaotisch wirkende Leads, aber auch für herrlich dunkle Melodieläufe, ohne dass an der Aggressivität Abstriche gemacht werden. HARADWAITH klingen irgendwie Old School, und doch, aufgrund der transparenten und druckvollen Produktion auch frisch und aktuell zugleich. Als Vergleiche fallen mir die bereits erwähnten SATYRICON, 1349, KOLDBRANN, THORNS und DARK FUNERAL ein. Auf jeden Fall sind HARADWAITH auch deutlich verspielter als ENDSTILLE.

Bei den letzten drei Stücken handelt es sich übrigens um alternative Versionen der Songs "Open The Earth", "Mephistophelian Philosophy" und "Seed Of Judas", welche von Skoll von WANDAR, dem Nachfolger von Iblis, etwas knurriger eingeschrien wurden.

Alles in allem ein guter Einstand, diese rasende Höllenfahrt von HARADWAITH. Ein wenig mehr Abwechslung und Eigenständigkeit würde ich mir für die Zukunft wünschen.


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