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Hell Militia - Jacob's Ladder

Hell Militia

"Jacob's Ladder"
CD-Review, 2350 mal gelesen, 02.12.2012 Wertung 08/10

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02.12.2012

Einen Hang zum Visuellen haben HELL MILITIA schon immer gehabt. Allein das Artwork des Debütalbums (bzw. der Vinyl Version) "Canonisation Of The...

15.03.2010

Der Albumname, das Artwork und die komplette Tracklist von HELL MILITIAs kommenden zweiten Album sind endgültig. Aufgenommen, gemixt und...


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2003, 2006, 2009, 2012 - rechtzeitig zum Ende ihrer schon traditionellen dreijährigen Pause...
CD-Review

Last Station On The Road To Death

Artikel veröffentlicht am 07.06.2010 | 3240 mal gelesen

Wie oft wurde man nach langer oder auch kurzer Wartezeit von einer Band enttäuscht, die in der Vergangenheit großartige Alben abgeliefert hat? Zuletzt ging mir das bei der neuen WATAIN so, aber das ist ein anderes Thema, denn mit "Last Station on the Road to Death" kehren HELL MILITIA nach fünf Jahren auf die Bildlfäche des Metal zurück und brauchen etwas, bis sie dann doch die Erwartungen erfüllen.

Fünf Jahre ist eine lange Zeit, doch in den ersten Momenten ihres zweiten Albums merkt man davon kaum etwas. Angefangen mit "Born Without Light" folgt man konsequent dem auf "Canonisation Of The Foul Spirit" eingeschlagenen Pfad. Da kehrt erstmal etwas Enttäuschung ein, wenngleich die Art und Weise wie HELL MILITIA ihr Material präsentieren immer noch sehr eigen ist. Zäh dahinschleichend können selbst rasant gespielte Drums nicht verhindern, dass die Stücke einer pechschwarzen, ekelerregenden Masse gleichen, die von Meyhnachs charaktervoller Stimme nur noch veredelt werden. Bis hierhin ist "Last Station On The Road To Death" ein starkes zweites Album, dass allerdings nicht so richtig taufrisch wirkt, dessen perverse Energie aber dennoch stärker ist als vieles, das sich dieser Tage "Black Metal" schimpft. Was das Album dann in die richtige Richtung lenkt ist eine überraschende Version des GG Allin Songs "Shoot Knife Trangle Beat & Cruzify", dass sich ziemlich schnell zum Ohrwurm entwickelt und wegen seiner rotzigen Art, trotz aller Unterschiede ideal auf das Album passt – grandios! Auch das folgende "The Pig That Became A God" entpuppt sich als ein echtes Highlight. Doch richtig finster wird es dann mit dem finalem Titelstück, dass in seiner kriechend langsamen und eindringlichen Art, von Meyhnachs röchelnden, fast schon kraftlos ausgespuckten Vocals auf die Spitze getrieben, derart abschließend wirkt, dass es seinem Namen mehr als nur alle Ehre macht.

"Last Station On The Road To Death" ist etwas, dass weit entfernt vom so viel zitierten "schönen, verträumten Black Metal" liegt, dass Freunde dieser Sparte hierbei doch einen Schock bekommen könnten. HELL MILITIA zelibrieren den Ekel, den Black Metal verströmen kann in einer Form wie es nur wenige Bands schaffen, dabei bleibt lediglich der anfänglich schale Beigeschmack der Selbstwiederholung, den man bei solch einer Truppe aber leicht verkraftet, denn stark sind die Songs allemal! Also liebe Sonnenschein Black Metaller, Finger weg!


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