Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Hellveto - Damnaretis

Hellveto

"Damnaretis"
CD-Review, 1594 mal gelesen, 17.09.2012 Wertung 05/10
Hellveto - Wiara, nadzieja…, potepienie

Hellveto

"Wiara, nadzieja…, potepienie"
CD-Review, 1187 mal gelesen, 13.12.2010 Wertung 03/10
Hellveto - Neoheresy

Hellveto

"Neoheresy"
CD-Review, 2187 mal gelesen, 03.11.2008 Wertung 07/10
Hellveto - 966

Hellveto

"966"
CD-Review, 2582 mal gelesen, 03.08.2007 Wertung 06/10
Hellveto - In The Glory Of Heroes

Hellveto

"In The Glory Of Heroes"
CD-Review, 2747 mal gelesen, 24.03.2007 Wertung 06/10

Metal.de auf Facebook
CD-Review

Kry

Artikel veröffentlicht am 25.11.2009 | 1616 mal gelesen

Der Einzelkämpfer L.O.N. hatte mit seinem Projekt HELLVETO schon einige interessante Eisen im Feuer. Das neue Werk "Kry" kann man nicht zwangsweise dazurechnen. Irgendwie scheint sich entweder seine Mischung aus atmosphärisch-melodischem Black Metal und orchestralem Pagan Metal so langsam abzunutzen, oder aber ihm gehen durch die merkwürdigen Release-Overkills (13 Alben in acht Jahren, diverse Demos und Compilations ausgeschlossen) die Ideen aus. Jedenfalls tue ich mir sehr schwer, auf "Kry" irgendetwas zu finden, was er nicht schon zuvor bis ins extrem ausgereizt hat.

Ich will nicht von einem durch und durch schlechten Werk sprechen. Es hat auch Melodien zu bieten, die ins Ohr gehen, doch schleicht sich sehr oft der Eindruck ein, diese auf einem früheren Album schon vernommen zu haben. Handwerklich ist "Kry" solide gemacht, aber es vermag keine Akzente zu setzen. Die Songs rauschen zu eindruckslos am Ohr des Hörers vorbei. Dass das Album nicht mal 32 Minuten lang ist, forciert diesen Aspekt. Die mitunter zu häufigen Wiederholungen von Riffs und Synthie-Parts bringen aber trotz der kurzen Albumdauer zwangsweise etwas Langeweile mit sich. Und das sind wahrlich keine guten Voraussetzungen.

Auf der technischen Seite muss ich außerdem noch das schwächliche Auftreten der Rhythmusbasis ankreiden, die man mitunter nur mit sehr viel Konzentration wahrnehmen kann. Ich Vordergrund spielen sich halt die sich wiederholenden Riffs, die Synthie-Teppiche und der bestenfalls mittelmäßige Gesang von L.O.N. ab.
Auch nach mehrmaligen Durchläufen ist es mir nicht möglich, irgendwelche Anspieltipps zu nennen. Das Material auf "Kry" ist einfach zu gleichförmig. Bei "Glod" bringt L.O.N. nochmal ganz gekonnt die Epik früherer Alben rüber, ein richtig guter Song ist es trotzdem nicht.

Wer bisher voll und ganz auf die Musik von HELLVETO abfuhr, sollte mal vorsichtig in "Kry" reinhören. Ansonsten sehe ich hier aber für Niemanden einen Kaufgrund.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: