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CD-Review

Storms Of Hell

Artikel veröffentlicht am 19.10.2012 | 1058 mal gelesen

Die Zeiten von Last Epitaph/Last Episode/Black Attakk sind vorbei. Einige Truppen hindert das offenbar trotzdem nicht daran, Aufnahmen zuwege zu bringen, mit denen sie locker einen Deal bei dem berüchtigten schwäbischen Label hätten einfahren können. So auch die Thüringer HÖLLENSTURM, die nicht nur in der Namensgebung ähnlich kreativ wie einst die DUNKELGRAFEN sind, sondern auch musikalisch kein bisschen besser und stilistisch ähnlich. "Storms Of Hell"? "Storm In The Waterglass", würde ich sagen.

Denn diese Mini hier enthält nichts als Black Metal der wirklich unnötigsten Sorte, mit schiefen und völlig aussagelosen Riffs, fies monotonem Kreischen und Standarddrumming. Drei Songs lang wüten HÖLLENSTURM in aller Harmlosigkeit, ohne dass sich nennenswerte Unterschiede zwischen den Tracks oder gar Höhepunkte irgendeiner Art ausmachen ließen. Kaschiert wird die musikalische Bedeutungslosigkeit der Truppe einzig durch die wirklich hörbare Eigenproduktion, von der man sich sogar manchmal wünschen würde, sie wäre ein bisschen verwaschener. Auch in der reinen Performance kann man dem Trio groß nichts vorwerfen. Abgerundet wird die Mini übrigens von einem grässlich am heimischen PC zusammengebastelten Cover - auch das hätten Last Episode ohne mit der Wimper zu zucken genommen. Aber, wie gesagt, diese Zeiten sind ja vorbei - dachte ich eigentlich.


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