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CD-Review

Témoignages de la Gnose Terrestre

Artikel veröffentlicht am 17.07.2012 | 980 mal gelesen

“Témoignages de la Gnose Terrestre” ist der Titel der Debüt-EP der Briten HOLODOMOR. Darauf enthalten sind fünf knackige Tracks, die den arg- und ahnungslosen Hörer, bevor er weiß, wie ihm geschieht, wie ein Schnellzug überfahren und anschließend völlig geplättet liegen lassen. Infernalisch schnell und finster fegen die Songs, die sich am ehesten zwischen Black und Thrash Metal einordnen lassen, über einen hinweg und mähen einfach alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Verschnaufpausen gönnen HOLODOMOR ihren Hörern nicht, das Tempo wird lediglich für Sekunden gedrosselt, um sogleich danach wieder Vollgas zu geben. Songstrukturen und Arrangements wirken zunächst chaotisch, erschließen sich jedoch nach und nach, bis man schließlich erkennt, dass jede Note, jedes flirrende Solo und jeder verzweifelt manische und durchdringende Schrei am richtigen Fleck sitzt.

Was HOLODOMOR auf ihrem Debüt darbieten, lässt sich nicht anders als als geballter Batzen purer Gewalt und Aggression bezeichnen. Auf EP-Länge, kurz und intensiv, funktioniert das, insbesondere durch den Überrumpelungseffekt, ganz gut, auch wenn “Témoignages de la Gnose Terrestre”, abgesehen von seiner Brachialität eigentlich nicht besonderes viel zu bieten hat. Man darf also gespannt sein, ob HOLODOMOR auf Albumlänge eine ähnliche Wirkung erzielen können.


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