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CD-Review

Illnulla

Artikel veröffentlicht am 25.02.2013 | 690 mal gelesen

An italienischen Gesang bei einer Black-Metal-Band kann ich mich irgendwie nicht so recht gewöhnen ... der Sprachrhythmus und die Sprachmelodie wollen sich für mich einfach nicht zu den eher düsteren Klängen der Musik gesellen. Andererseits, so düster ist das, was ILLNULLA machen, eigentlich auch gar nicht. Eher im Gegenteil: standardisierter Black Metal mit standardisiertem Riffing, standardisierten Arrangements und etwas zu glatt poliertem Sound (und vor allem einem eklig künstlich klingenden Schlagzeug - auch, wenn das nicht so angegeben ist, könnte man fast an einen Drumcomputer denken). Allgemein also nichts sonderlich aufregendes.

Eigentlich könnte diese Review hier vorbei sein. Aber gut, man will ja nicht so sein, ein bisschen drüber reden, ein bisschen drüber schwafeln: Der Black Metal von ILLNULLA ist eigentlich kein reiner Black Metal, sondern hat durchaus auch einige Melodic-Death-Einflüsse (man höre zum Beispiel "L'era Dei Trenta Denari"), darüber hinaus vergreift man sich aber auch ein bisschen am guten, alten Thrash und am Brutal Death Metal (das Eröffnungsriff von "Non Credo Nel Tuo Dio"), insgesamt macht man da aber überall nichts Neues. Stimmung, Atmosphäre, Feeling oder gar Emotionen sucht man auf "Illnulla" vergebens, stattdessen bekommt man überaus sauber gespielte, steril produzierte Mucke, die ohne allzu viele Ecken und Kanten auskommt.

So, reicht jetzt auch ... Standard. Mittelmaß. Steril. Ein bisschen uninspiriert. Ein paar nette Ideen. Nicht mehr.


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