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CD-Review

Plague Within

Artikel veröffentlicht am 12.08.2012 | 2789 mal gelesen

Meine erste Annäherung an die CD "Plague Within" von MALADIE beginnt mit einiger Verwirrung: Das Promosheet möchte sie in das Genre "Emotional Black Metal" einordnen. Eigentlich recht nichtssagend, denn Black Metal vermittelt doch in den meisten Fällen Emotionen – von Liebe bis Hass ist schließlich alls möglich.

Glücklicherweise spricht das Zettelchen auch von "anspruchsvollem Black Metal", und hier gibt es doch gleich mehr Anknüpfungspunkte. Denn die sieben Tracks auf "Plague Within" sind in gewisser Weise anspruchsvoll, da recht vielseitig komponiert. Fangen wir mal mit dem Black-Metal-Untypischsten an: Da gibt es ein schönes Intro und mit "Imperditus" und "Morbus" zwei stimmungsvolle Klavierinterludien. Wichtiger sind aber natürlich die eigentlichen Stücke, und hier schlagen sich MALADIE ziemlich gut: Schwarzmetallisch rasant sind sie und melodisch, und dadurch haben die Stücke recht häufig einen schwedischen Einschlag (man höre die Eingangsthemen von "Yersinia Pestis", "1979").

Allerdings erfahren die Songs mehr als einmal eine Wendung, verlassen den einmal eingeschlagenen Weg, folgen einem Nebenpfad. Dann kann es schon mal passieren, dass ein Stück plötzlich ziemlich orientalisch anmutet ("Yersinia Pestis") – ohne jedoch, dass es sich allzu gewollt anhört. Entscheidend hierfür dürfte sein, dass MALADIE spieltechnisch auf einem hohen Niveau agieren – es ist beispielsweise schon beeindruckend, welch ein Inferno ein Cornelius Althammer (AHAB, DEAD EYED SLEEPER) auf seinem Schlagzeug anrichten kann... von den Gitarristen Björn Köppler und Mark Walther mal ganz zu schweigen. Einzig das zumeist hysterisch überdrehte Gekreische überzeugt mich nicht immer, aber das ist Ansichtssache.

Aufgrund dieser Vielseitigkeit ist es natürlich etwas schwer, einzelne Tracks hervorzuheben, wobei das eigentlich auch gar nicht nötig ist: "Plague Within" ist eine akustische Achterbahnfahrt, bei der man als Hörer nur selten das Gefühl hat, dass man mit den Wendungen nicht mitkommt. Einfach treiben lassen – auch wenn es mitunter rasant zugeht.


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Sickman
melden Sickman | 14.08.2012 | 08:24 Uhr

Nachdem, was über die Scheibe für Promozirkus im Vorfeld veranstaltet wurde, bin ich echt gespannt, wie die ist :)