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CD-Review

Nera Lux

Artikel veröffentlicht am 13.02.2013 | 1441 mal gelesen

MUTILANOVA stammen aus Grenoble in Frankfreich und wurden 2002 gegründet. Nach dem Debütalbum "Fragments" liegt nun das Zweitwerk "Nera Lux" vor. Die Band frönt darauf feinem Symphonic Black Metal im Stil der Neunziger.

Seien wir ehrlich, viele Gruppen dieser Stilrichtung klingen verdammt kitschig, da mit billigen Keyboardsounds alles zugekleistert wird und jegliche aufkommende Atmosphäre im Keim erstickt wird. So aber nicht bei MUTILANOVA. Selbstredend geben diese den opulent tönenden Keyboards auch viel Raum, im Mittelpunkt stehen aber starke, prägnante Riffs, einprägsame melodische Leads, variantenreiches Schlagzeugspiel, verschiedene Tempi von Midtempo bis hin zu Blast-Beat-Rasereien mit eisig-klirrenden Kettensägenriffs, das Ganze eingebettet in interessante, abwechslungsreiche Songstrukturen. Den Franzosen gelingt es auf "Nera Lux", Stimmung und Spannung aufzubauen, den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Das gelingt auch durch die hörbaren Einflüsse aus dem Heavy Metal, was sich insbesondere an den gelungen ausgearbeiteten, ausufernden Soli, aber auch manchmal am Riffing zeigt, sowie klassischer Barockmusik, hier natürlich durch die Art und Weise, wie die Keyboards mächtig symphonisch eingesetzt werden. Bei allem Abwechslungsreichtum und verschiedener eingeflochtener Einflüsse,  liegt der Fokus allerdings klar auf aggressivem Black Metal, wozu auch der harsche Kreischgesang einen Anteil mit beiträgt. "Nera Lux" ist atmosphärisch und wunderbar eingängig zugleich, lediglich solch überragende Klasse wie bspw. die älteren LIMBONIC ART erreichen MUTILANOVA (noch) nicht.


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