Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Der neue Sänger ist - der ganz alte! news

Necrophobic

NECROPHOBIC haben sich wieder mit ihrem Originalsänger Anders Strokirk zusammengetan, nachdem...
CD-Review

All Daggers Towards The Sky

Artikel veröffentlicht am 26.06.2013 | 1195 mal gelesen

Black Metal, der kaum typisch schwedischer sein könnte, kredenzen die vier Herren von PATRONYMICON auf ihrem Zweitwerk “All Daggers Towards The Sky”, das via Carnal Records auf die Metal-Welt losgelassen wird.

Schon nach den ersten Takten des Intros wird die Herkunft der Band bzw. zumindest ihre Einflüsse mehr als deutlich. DISSECTION lassen grüßen, im ersten Song “World Closure” schließlich auch THY PRIMORDIAL, WATAIN und in den schnelleren Momenten MARDUK. Insbesondere das aggressive, dabei aber sehr eingängige Riffing sticht dabei positiv hervor, steht damit jedoch etwas allein, da die übrigen Sound-Elemente zwar nicht stören, jedoch auch nicht punkten können. Die Drums preschen unentwegt nach vorn, setzen dabei jedoch kaum Akzente, ebenso wenig wie die harschen, kalten, aber sehr gleichförmigen und an Markanz armen Screams.
Leider fällt auch die Qualität des Riffings im Laufe des Albums etwas ab, sodass nach dem Opener kaum ein Track wirklich aufhorchen lässt. Einzig das zuweilen thrashige und auch rhythmisch abwechslungsreiche “Mourning Cold” kann in Sachen Qualität an den Opener anknüpfen. Auch “Unleash Hells Fire” und "Age Of Contamination" lassen bei einigen spannenden Momenten aufhorchen, doch fehlt hier einfach etwas, um wirklich und vollends zu überzeugen.

Schließlich fällt die Produktion nicht gerade positiv auf, zu schrill und scheppernd klirren die Titel aus den Boxen. Etwas kerniger und böser hätte das ganze gern ausfallen dürfen. So bleibt eine leider eher nur durchschnittliche Platte mit Tendenz nach oben, die zu Beginn kurz größeres erwarten lässt, diese Erwartungen jedoch leider nur teilweise und auch nur hin und wieder erfüllen kann. Schlecht machen PATRONYMICON ihre Sache auf “All Daggers Towards The Sky” nicht, wie die erwähnten Titel beweisen, Raum nach oben besteht allerdings noch reichlich.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: