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CD-Review

Posthum

Artikel veröffentlicht am 27.03.2009 | 4296 mal gelesen Selbst beim Schreiben dieses Reviews musste ich wieder feststellen, wie sehr mich das Debüt von .POSTHUM doch gepackt hat. Viel zu verführerisch ist es, sich bei den Klängen zurückzulehnen und sich voll der Musik hinzugeben, welche da aus meinen Boxen kommen. Zu ergreifend ist die Atmosphäre, als das man sich dabei irgendwelchen banalen Dingen hingeben möchte, nein, der gleichnamige Erstling der drei jungen Norweger ist absolut kein Album für zwischendurch. Ebenso wenig lässt es sich in einzelne Songs aufteilen, die Skiptaste bleibt jedes Mal unberührt.

.POSTHUM schaffen das, was viele Bands nur versuchen, nämlich ein Gesamtkunstwerk abzuliefern und ihnen ist es, das muss gesagt werden, blendend gelungen. Einzig "Sacrificed" setzt sich mit seinem von Streichern und Akustik-Gitarren getragenen Intro etwas ab. Nach ein paar Durchläufen fällt selbst das nicht mehr auf, dazu hält mich die melancholische, eher trist denn wütende Stimmung zu sehr in ihrem Griff. Zwar klingen .POSTHUM wirklich sehr nordisch, doch von der rasenden Wut, wie sie beispielsweise die Landsmannen von Koldbrann erschaffen, kann nicht die Rede sein, viel eher verliert man sich in den Tiefen der Songs, welche oft von sehr wenigen Riffs getragen werden und sich in ihrem Verlauf auch nur wenig ändern. Das Tempo findet sich ebenfalls oft eher im hypnotisierenden Midtempo, selten geht es mal etwas schneller zur Sache, doch selbst das ändert nichts an der Grundstimmung. Für etwas Abwechslung sorgen dann ein paar rockigere Parts, die aber bestenfalls als Auflockerung dienen und einen auch nicht aus dem Bann des restlichen Schaffens reißen. Langeweile ist dennoch nichts, was ich mit .POSTHUM in Verbindung bringen könnte, dazu ist das Werk zu kräftig, packend und stimmig, als dass mir die Augenlieder schwer werden würden. Wirklich sehr angenehm ist auch, dass die Vocals von Jon nicht in den Vordergrund geschoben werden, sondern sich wunderbar mit dem instrumentalen Treiben ergänzen.

Ich kann nur festhalten, dass derjenige, dem bereits die Hörproben auf Myspace zusagten, von diesem Album nicht enttäuscht sein wird. Vielmehr dürfte man gerade dann vom Gesamtkunstwerk begeistert sein. Neu ist das, was .POSTHUM machen natürlich nicht, jeder der Vergleiche suchen will, wird diese finden, aber dafür ist mir meine Zeit zu Schade, viel lieber lasse ich mich wieder von der Stimmung dieses Werkes fesseln.
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