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24.10.2009

RIMFROST bieten hier (Link) einen kostenfreien Download von "The Raventhrone" aus ihrem kommenden Album "Veraldar Nagli" an.


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CD-Review

Veraldar Nagli

Artikel veröffentlicht am 10.11.2009 | 2088 mal gelesen

Kein großes Geschick bewiesen in der Vergangenheit die Schweden RIMFROST bei der Wahl ihres Plattenlabels: Ihr Debütalbum "A Frozen World Unknown" erschien 2006 bei einem deutschen Label, das zwar bei radikalenthaarten Flachgeistern Begeisterungsstürme auslöst, eine Band wie RIMFROST aber in ein falsches Licht stellt. Nun gut, die drei grimmigen Herren aus Hagfors haben mittlerweile ihren Irrtum korrigiert und bei Season Of Mist angeheuert, wo dieser Tage ihr Zweitwerk "Veraldar Nagli" erscheint.

Zunächst geben die Jungs eine gewaltige Thrash-Breitseite ab, mit einer guten Prise Black Metal: Trocken gerifft, flott geklöppelt und heiser gekrächzt geht es los, wenngleich der Dreier zu jedem Zeitpunkt zeigt, dass er die Zügel fest in Händen hält. Instrumental macht den Jungs so schnell niemand etwas vor. Mit dem zweiten Track "The Black Death" verstärkt sich der Black-Metal-Anteil ein wenig: Die Riffs sind aber ziemlich melodisch und das Tempo bisweilen schleppend. Wer sich dabei ab und zu an IMMORTAL erinnert fühlt, liegt definitiv nicht falsch. Noch deutlicher wird der genannte Einfluss beim Track "Mountains Of Mána". Der könnte locker auf IMMORTALS "At The Heart Of Winter"-Album stehen, und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen: Ein magisch-geriffter Refrain und ein großes Finale machen aus dem Song ein intensives Erlebnis. Großartig – und bester Song auf dem Album. Dagegen haben es die restlichen Track schwer, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, vielleicht einmal abgesehen von "I Stand My Ground" (mit netten Gimmicks auf der Gitarre) und dem abwechslungsreichen "Scandinavium".

Zu einem guten Teil liegt das an der merkwürdigen Produktion von "Veraldar Nagli": Der Sound vom Schlagzeug ist knochentrocken, während die Gitarren vergleichsweise pappig abgemischt sind, so dass ihnen die nötige Durchschlagskraft und Variabilität abgeht. Über weite Strecken klingt "Veraldar Nagli" skelettiert, ja fast mausetot. Wo sind die Zutaten, die den Sound zusammenhalten, wo sind die Zutaten, die den Sound mit Leben füllen? Eigentlich jammerschade, denn die Musiker sind begabt, und allein für die Songs hätten sie sich einen Punkt mehr abgeholt.


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