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CD-Review

Caduta Dei Gravi

Artikel veröffentlicht am 12.02.2013 | 1248 mal gelesen

Ungewöhnlich sind sie, das Duo (Karl S. DANISHMENDT und Sébastyén D. OPIUM DREAM EASTATE) SAISON DE ROUILLE, was übersetzt soviel wie Jahreszeit des Rostes bedeutet, aus Frankreich. Roher Industrial Black Metal, sehr experimentell, alternativ, anders. Auf “Caduta Dei Gravi” (gefallene Körper) kredenzen uns unsere westlichen Nachbarn eine wilde Mischung aus Drone/Doom Metal mit latenter Punk Schlagseite, brutalem Industrial und Black Metal, deren Einflüsse hörbar sind, sich aber zu einem neuen Konglomerat verschmelzen.

Man nehme die organische Rhythmik von THROBBING GRISTLE, mische diese mit schleppenden, schwerfälligen Gitarren a la PHOBOS, den Strukturen von GEROSTENKORP, Inkredenzien von frühen GODFLESH wie im Opener “Sur La Chaile Des Gueules Noires“, dazu gesellen sich hier und da unruhige Streicherpassagen wie in “Notre Monde Enfin” oder “Hypercephalee”, welches auch von einem schweren Charakter geprägt ist. Hinzu kommt noch charismatischer Schreigesang in Französisch und Deutsch, mit viel Ausdruckskraft, sowie eine ordentliche Portion derber Eigenständigkeit, und man hat den authentischen Sound von SAISON DE ROUILLE. Keine Frage, der eigenwillige, rohe, punkige Industrialkrach hat seinen Flair, jedoch ist “Caduta Dei Gravi” im Gesamten auch streckenweise langatmig, gerade nach “Lumiere Irradieuse” fällt der Spannungsbogen merklich ab.


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