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CD-Review

Savaasaq

Artikel veröffentlicht am 07.10.2012 | 1563 mal gelesen

Aus Karlsruhe stammen SAVAASAQ, welche seit 1,5 Jahren zusammen musizieren und im Februar/März 2012 das vorliegende, selbstbetitelte Album aufgenommen haben. Auf die Ohren gibt es hierbei rauen Black Metal. Es dominieren typisch rauschend-sägende, teilweise latent melodische Gitarren, oft prügeln sich die Herren recht flott durch ihre aggressiven Stücke, aber glücklicherweise wird an den richtigen Stellen auch immer mal wieder das Tempo rausgenommen, um das Ganze ein Stück weit abwechslungsreich zu halten. So gibt es hier und da auch mal einen recht unorthodoxen Groove, oder kurze leise Intermezzi, was den ansonsten recht klassisch gestalteten Songs gut steht. Das charakteristische, hysterisch hohe Gekreische dürfte nicht überall auf Gegenliebe stoßen, erinnert stellenweise an alte TODTGELICHTER oder AASKEREIA. Der Black Metal sägt ganz ordentlich, ist von einer rohen, aggressiven Atmosphäre geprägt, der Fokus liegt klar bei fast schon stumpfer Brutalität. Die Songs sind solide arrangiert, aber leider haben sich doch viele eher durchschnittliche Parts eingeschlichen. SAVAASAQ holzen sich kompromisslos durch ihre Stücke, äußerst wüst und ohne auch nur den geringsten Ansatz von süßlichem Geplänkel, das hat durchaus seinen Charme und Reiz, wirkt auf jeden Fall authentisch. Andererseits fehlen aber auch irgendwelche aufregenden, überraschenden Details oder Besonderheiten. Trotzdem, gute erste Vorstellung!


Kommentare




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melden blackqueen (unregistriert) | 12.10.2012 | 00:26 Uhr

savaasaq sind einfach philosophisch, eingängig, abwechslungsreich und einmalig!!!!! Bitte noch mehr!!!!