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Cecs De Rabia, Cecs De dolor

Artikel veröffentlicht am 23.01.2011 | 1496 mal gelesen

Manchmal fragt man sich wirklich, ob es die ein oder andere Veröffentlichung wirklich braucht. Mit “Cecs De Rabia, Cecs De dolor“ der spanischen SETGE überkommt uns dieser Tage ein weiteres Exemplar dieser Kategorie. Mit einer Mischung aus Death und Black Metal wollen uns die Musiker aus Barcelona von sich überzeugen, was allerdings ziemlich nach hinten losgeht.

Auch wenn das Intro “Sota El Setge“ mit seinem melancholischen Piano noch etwas Hoffnung aufkommen lässt, so wird diese mit dem folgenden “Crucificat“ gnadenlos in den Boden gestampft. Fast schon erzwungen stupides Geknüppel trifft auf langweilige und eintönige Growls, welche hin und wieder von geringfügig besseren Screams aufgelockert werden. Einzig die Gitarren können mit ein paar wenigen Riffs überzeugen. Allerdings sollte sich die Saitenfraktion manches Solo doch nochmal etwas mehr durch den Kopf gehen lassen, bevor man es auf CD presst. Das bessert sich zu allem Bedauern auch im weiteren Plattenverlauf nicht, selbst wenn bei Songs wie “Questió De Temps“ etwas mehr Augenmerk auf Atmosphäre gelegt wird. Einzig “Neus Eternus“ kann phasenweise überzeugen, reißt aber die Platte letztendlich nicht mehr heraus.

Auch wenn SETGE spielerisch sauber agieren und wissen, wie sie ihre Instrumente zu bedienen haben, so fehlt es einfach an einem ausgewogenen Songwriting. Kein einziges Stück vermag es auch nur ansatzweise, Akzente zu setzen und das Material läuft fast durchweg nur so an einem vorbei. Auch die etwas dünn geratene Produktion hilft hier nicht mehr weiter, um aus SETGE etwas zu machen.

SETGE sollten sich in Zukunft mehr Gedanken über ihre Musik machen, ansonsten werden die Jungs sicherlich bald wieder verschwinden. Auf solche Platten kann man getrost verzichten, schade um die Zeit.


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