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Reviews der Band
Taake - Bjoergvin

Taake

"Bjoergvin"
CD-Review, 13832 mal gelesen, 21.12.2002 Wertung 08/10
Taake - Nattestid

Taake

"Nattestid"
CD-Review, 11528 mal gelesen, 21.05.1999 Wertung 07/10

News der Band

21.04.2011

Am 26. April veröffentlichen TAAKE eine Digipak-Mini-CD namens "Kveld", die als Vorgeschmack auf ihr nächstes Full-Length-Album "Noregs Vaapen"...

10.08.2007

Wie das Label von TAAKE jetzt bestätigte, muss Fronter Hoest höchstpersönlich eine mehrmonatige Freiheitsstrafe...

02.08.2007

TAAKE werden aufgrund der Inhaftierung eines namentlich nicht genannten Bandmitglieds vorerst keine Konzerte mehr spielen können, wie die...

01.04.2007

Nach dem bereits zahlreiche Seiten sich zu TAAKEs Auftritt in Essen äußerten und ihre Konsequenzen erläuterten, hat nun auch die...

30.03.2007

Nach dem "Svastika Skandale" von TAAKE, infolgedessen die Band von etlichen Festivals flog, hat nun auch das Label Dark Essence Records seine...


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CD-Review

Noregs Vaapen

Artikel veröffentlicht am 25.09.2011 | 5484 mal gelesen

Mit seiner unnötigen und absolut inakzeptablen Hakenkreuz-Provokation 2007 in Essen hatte Hoest schnell nicht nur die Antifa, sondern auch große Teile der Metalszene zu Recht gegen sich aufgebracht. Die weiteren deutschen Konzerte der Tour wurden abgesagt,  der Auftritt von TAAKE auf dem Karmøygeddon Festival ebenfalls gecancelt, und Hoest aus seiner anderen Band RAGNAROK entlassen. Dass es sich hierbei um eine reine Provokation gehandelt hatte, ohne jeglichen politischen Hintergrund, hat der Mann danach mehrfach klargemacht, und wurde auch von zahlreichen Musikerkollegen so untermauert. Dennoch, ein fader Beigeschmack bleibt haften, und auch wir haben es uns mit der Entscheidung, über TAAKE weiterhin bei metal.de zu berichten, nicht einfach gemacht.

Doch nun soll es um das neueste, inzwischen fünfte Album "Noregs Vaapen" gehen. Im selben Stil des Vorgängers "Taake" aus dem Jahr 2008 gehalten, begeht Hoest den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und verbindet den Black Metal Marke TAAKE mit rotzigem Rock. Dabei geht der gute Mann dieses Mal sogar noch weiter und fügt gänzlich neue Elemente ein, mir ist zumindest keine andere Black-Metal-Kapelle bekannt, welche mit einem Banjo-Solo aufwarten kann, wie hier im Stück "Myr". Ebenfalls neu, zumindest bei TAAKE, sind die vielen Gastbeiträge aus der norwegischen Szene, so gaben sich Nocturno Culto (DARKTHRONE), Attila Csihar (MAYHEM), Demonaz (lMMORTAL), Bjørnar E. Nilsen (VULTURE INDUSTRIES) und Skagg (GAAHLSKAGG, DEATHCULT) die Klinke in die Hand. Namedropping ohne Ende! Den größten Eindruck hinterlässt hierbei Nocturno Culto, welcher in "Fra vadested til vaandesmed", verstärkt mit Bjørnar E. Nilsen am Mellotron (!), Hoest beim Gesang tatkräftig unterstützt. Aber auch Attila prägt "Nordbundet" mit seinem einzigartigen Organ. Ja, nicht zuletzt aufgrund der vielen verschiedenen Stimmen wirkt "Noregs Vaapen" ziemlich abwechslungsreich, die Titel untereinander eigenständiger, wozu auch bspw. der psychedelisch angehauchte Mittelteil von "Orkan" oder die eingesetzte Mandoline sowie Samples in "Helvetesmakt" beitragen. Alles also gut? Leider nicht ganz. Die wirklich eiskalten Black-Metal-Riffs sind für meinen Geschmack etwas zu rar gesät, und die Intensität, die dichte Atmosphäre der ersten beiden Alben bleibt unerreicht. Wo früher ein in sich geschlossenes Konzept stand, ist das neue Werk mehr in sich different und weniger homogen.

So nehme ich "Noregs Vaapen" mit gemischten Gefühlen auf, als ein grundsolides, eigentlich gutes Black'n'Roll-Album mit vielen tollen Ideen, großem Abwechslungsreichtum, aber dennoch weniger Klasse als es "Nattestid Ser Porten Vid" und "Over Bjoergvin Graater Himmerik" ausstrahlten und als unsterbliche Klassiker noch immer auf ihre ganz besondere Weise tun.


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melden Sola (unregistriert) | 17.03.2012 | 16:04 Uhr

Nationalistischer Müll!?
Obgleich ihr schreibt ihr hättet es Euch mit weiterer Besprechung von Taake nicht leicht gemacht, finde ich, schenkt Ihr Høsts Beteuerungen zu sehr Glauben. Denn dass das aktuelle Album nationalistische Einschläge...  

melden Sola (unregistriert) | 17.03.2012 | 16:08 Uhr

... Ein weiterer Beleg für den Nationalismus Høsts/Taakes ist die Live-Präsentation. Nach der Hakenkreuz-Aktion tritt er nun mit norwegischer Nationalsymbolik auf.  

Sickman
melden Sickman | 17.03.2012 | 17:38 Uhr

Wichtig ist -und das sage ich als jemand, dem die Antifa-Haltung quasi mit der Muttermilch übergeben wurde-, dass man auch mal die Kirche im Dorf lässt...  

The Law
melden The Law | 17.03.2012 | 19:43 Uhr

Na ja, das ist schon ziemlich patriotisch-völkischer Dreck. Sympathisch kommt das nicht rüber.  

melden Sola (unregistriert) | 20.03.2012 | 04:30 Uhr

"die Kirche im Dorf lassen" - Demnach wirfst Du mir vor, zu übertreiben? Übrigens beleidigte Høst im Nazi-Jargon nach seiner Hakenkreuz-Aktion den Essener Clubbesitzer, wo Taake auftraten, als "Untermensch" und antimuslimisch-rassistisch. Dies...  

Sickman
melden Sickman | 20.03.2012 | 12:11 Uhr

Das Hoest ein Schwachmat ist, ist doch nix neues. Der Typ ist geistig ne Null und wird es vermutlich auch immer bleiben. Für mich sind seine im Suff draufgepinselten Hakenkreuze höchstens mitleidserregend. Ernst nehmen kann ich den Typen schon...  

The Law
melden The Law | 20.03.2012 | 12:43 Uhr

Na dann muss der aber oft besoffen gewesen sein. Beim Texten, beim Beschimpfen... Ich finde, in der Summe sind das schon ganz schön viel Klopper, die dieser Vollhoest da gebracht hat, egal ob auf den Platten oder auf Konzerten etc. - das hat für...