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CD-Review

Gateways To Eternity

Artikel veröffentlicht am 15.08.2012 | 830 mal gelesen

Aus Birmingham erwartet uns eine dunkle musikalische Welle, denn die Brüder Anil (TOWERS OF FLESH) und Shaddie Carrier machen sich unter dem Banner eines gemeinsamen Projekts namens THE SOLEMN CURSE und der EP “Gateways To Eternity“ dazu auf, die Welt in den Abgrund zu stürzen.

Naja, ganz so drastisch ist es sicherlich nicht, aber düster und schwer zieht sich “Gateways To Eternity“ definitiv seine knapp 24 Minuten entlang und verschluckt mit seiner Atmosphäre jegliches Licht. Hier regiert die Kälte und Trostlosigkeit, welche zwar immer greifbar aber niemals kitschig wirkt. Schon das Intro “I-The Suffering“ stimmt den Hörer auf diese abgründige Reise ein, nur um ihn dann mit “The Grand Design“ endgültig zu verschlucken. Allerdings wird dieses Niveau nicht durchweg gehalten, und so haben sich leider die ein oder anderen Füller wie beispielsweise “Visible Light“ eingeschlichen, welche zwar spielerisch alles andere als schlecht sind, aber einen recht monotonen und an Abwechslung mangelnden Eindruck erwecken. Des Weiteren kämpfen die beiden Musiker ein wenig mit dem Problem, zu wenig Individualität in ihrem Sound zu vereinen. Vieles wirkt wie bereits von anderen Bands gesagt und man schafft es leider nur bedingt, seinen eigenen Stil zu finden. Auch wenn man diesen Vergleich vermeiden will, so wirkt THE SOLEMN CURSE wie der kleine unscheinbare Bruder von TOWERS OF FLESH. Dies muss wahrlich nicht immer schlecht sein, sorgt aber in diesem Falle für eine relativ schnelle Abnutzung der Musik. Nichtsdestotrotz schafft es THE SOLEMN CURSE gegen Ende nochmals mit “Chaos Of The Normal“ und dem Outro “II – Voices“ auf ganzer Ebene zu punkten.

Kurz gesagt bieten THE SOLEMN CURSE düsteren Blackened Death Metal, der zwar atmosphärisch und in manchen Momenten auch spannend um die Ecke kommt, welchem es aber leider auch an Abwechslung fehlt und wenig Eigenheiten besitzt. Jeder, der jedoch mit dieser Art von Musik etwas anzufangen weiß, sollte den Engländern aber doch einmal Gehör schenken.


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