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Here The Day Comes

Artikel veröffentlicht am 11.04.2012 | 1436 mal gelesen

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen lassen den nächtlichen Frost verschwinden und eine laue Brise gleitet über den in goldenes Licht getauchten Wald hinweg, um die Welt langsam zu umschlingen. Wie ein schöner Frühlingstag schleicht “Here The Day Comes“, das neue Werk der Italiener VALKIRIA, in die heimischen Anlage und verzaubert mit atmosphärischen Dark Metal, welcher die Schönheit der Natur nahzu perfekt einfängt.

Schleppende Drums liefern das Fundament zu schön flächigen Gitarrenriffs, welche immer wieder von melancholischen Leads ala INSOMNIUM aufgefangen werden. Auch die zwar etwas eintönigen, aber durchaus soliden Vocals tragen dazu ihren Teil zum Gelingen bei und schaffen es immer wieder, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Und genau hier besitzen VALKIRIA auch ihre Stärken. Nicht selten werden Erinnerungen an beispielsweise DRACONIAN wach, auch wenn niemals diese Erhabenheit aufgrund des nichts sagenden Songwritings wirklich erreicht wird.

Und genau hier sind wir auch beim Problem von Italiener. Zwar klingen all diese Komponenten für den ersten Moment nicht schlecht, allerdings haben die Musiker doch mit eine paar Defiziten zu kämpfen. Bei aller angepeilten Atmosphäre und Intensität verzetteln sich VALKIRIA in ihren eigenen Strukturen und verlieren sich selbst dabei Belanglosigkeit. Leider schafft es kein einziges Stück, die gewünschten kalten Schauer über den Rücken zu jagen, auch wenn Stücke wie “Morning“ oder “Sunset“ sehr wohl mit gelungenen Passagen aufwarten können. Im Grunde bekommt man alles, was man sich wünscht, nur eben nicht so verpackt, dass es einen wirklich ergreift.

Letztendlich kommt man nicht umher festzustellen, dass VALKIRIA bei aller Emotionalität das letzte Quentchen fehlt, um aus “Here The Day Comes“ einen wahren Ohrenschmaus zu machen. So gut auch die Kompositionen sein mögen, es setzt sich nur sehr wenig im Kopf des Hörers fest und der Rundling zieht nur leicht fröstelnd vorbei, anstatt wirklich kalte Schauer über den Rücken zu jagen. Dazu fehlt es einfach an der dringend nötigen Intensität im Songwriting.


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