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Reviews der Band
Witticism - Shadows Of Thy Creation

Witticism

"Shadows Of Thy Creation"
CD-Review, 2158 mal gelesen, 27.03.2008 Wertung 06/10

Live-Reviews der Band
15 Jahre Jailbreak
645 mal gelesen, 30.10.2014

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CD-Review

Anthems For The World Downfall

Artikel veröffentlicht am 11.09.2012 | 1661 mal gelesen

Zum letzten Album der Thüringer WITTICISM, das den Titel “Shadows Of Thy Creation” trug, waren die klassischen Intermezzi zumindest in der Rezension noch nettes, nicht wirklich enorm präsentes Beiwerk. Vier Jahre später erscheint nun mit “Anthems For The World Downfall“ das dritte Langwerk der Band mit kaum weniger pathetischem Titel. Und diesmal ist es eigentlich nicht nur das übergeordnete Banner, welches dieses Prädikat verdient. Schließlich haben sich die Jungs auch irgendwo etwas weiterentwickelt, bauen die Dramaturgie ganz nett in ihre Mixtur aus Death- und Black Metal ein und scheinen generell von ihrem relativ stabilen Line-Up zu profitieren. Nur im laufenden Jahr verabschiedete sich Marcus Zenkert von der Bassklampfe.

Mit einem Prolog, einem tatsächlichen Instrumental-Intermezzo und einem abschließenden Outro existieren gleich drei gesangsfreie Stücke, die in klassischer Natur mit Klavier und Bläserpräsenz eine gesonderte Intensivierung der Atmosphäre herbeiführen sollen. Angesichts dieser Stücke gelingt dies sogar ganz gut, denn sowohl diese reinen Songs, als auch der Einsatz dieser Instrumente, beziehungsweise der Keyboards, innerhalb der metallisierten Passagen machen eine gute Soundfigur und verdüstern das Gesamtwerk merklich.

Manchmal ein bisschen problematisch erscheint in diesem Zusammenhang eher die Darbietung der Metal-Essenz, die zum einen den atmosphärischen Charakter nicht immer bedingungslos unterstreichen kann und auf der anderen Seite auch die kleinen Besonderheiten missen lässt. Die Riffs sind gewöhnlich, die stabilen Growls angepasst und die Hooklines machen einen netten, altbekannten Eindruck. Damit lässt sich zwar ein unterm Strich solides Album konstruieren, ein Soundtrack zum Zusammenbruch der modernen Welt sollte für mich aber etwas nachdrücklicher sein.


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