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PLATZ 13 (14 Punkte)

BE'LAKOR - "Of Breath And Bone"

"BE'LAKOR sind schon ein Phänomen für sich. 2007 wurden sie als aufgehender Stern am australischen Himmel über Melbourne nach einem gelungenen Debütalbum als Hoffnungsträger der Melodic Death Metal Szene gesehen. Der grandiose zweite Streich "Stone's Reach" untermauerte diesen Status und brachte die lästigen Stimmen, die BE'LAKOR als eine INSOMNIUM- oder DARK TRANQUILLITY – Kopie verschrien, zum Verstummen. 2012 lassen die Australier mit "Of Breath And Bone" endlich alle vermodernden, schwedischen Bands hinter sich und schwingen sich zum Alleinherrscher des modernen Melodic Death Metal auf, von den ebenfalls brillianten SHADED ENMITY vielleicht einmal abgesehen.
Anhängern muss über den Stil des Albums wohl nichts mehr gesagt werden. Das der Drittling ist die logische Fortsetzung des Vorgängers, die perfekt an diesen anknüpft. Die Truppe aus Melbourne lässt sich nicht auf die Göteburger Schule beschränken oder mit irgendeiner anderen Band vergleichen, die Jungs haben mittlerweile ihre ganz eigene Mischung gefunden. So gehen auch auf "Of Breath And Bones" sehnsüchtige Leads und aggressive Riffs in gewohnter Manier ineinander über, aufgelockert durch viele Breaks, Tempowechsel und akustische Einsprengsel. Die ausschweifenden Kompositionen mit einer Durchschnittslänge von etwa 7 Minuten sind nicht nach Schema F zusammengefügt sondern nehmen den Hörer mit auf eine lange Reise, bleiben dabei aber trotzdem eingängig. Den Australiern gelingt es auf ihre ganz eigene Weise, in dynamischen Stücken Melancholie, Melodie und Aggressivität zu einer hochemotionalen Einheit zu verschmelzen. Die Songs sind dabei auf einem kontinuierlich so hohen Niveau, dass es müßig ist, hier Anspieltipps herauszugreifen. Mit dieser grandiosen Leistung lassen BE'LAKOR alle Konkurrenten weit hinter sich und legen ohne jeden Zweifel das Melodeath-Album des Jahres vor.
Dennoch ist Vorsicht geboten! Im Vergleich zum letzten Album hat sich die Musik auf "Of Breath And Bones" praktisch überhaupt nicht verändert. Noch gibt es auch keinen Grund an einem perfekten Rezept etwas zu verändern und ein weiteres Album in diesem Stil können sich die Austrailer problemlos leisten. Wenn Sie danach aber nicht dem AMON AMARTH- Syndrom zum Opfer fallen und alle Jubeljahre immer wieder das gleiche Album veröffentlichen möchten, werden sie sich etwas neues einfallen lassen müssen. Bis dahin kann es aber gerne so weitergehen!" (Tim Helms)

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Audi
melden Audi | 22.01.2013 | 19:53 Uhr

@ BE'LAKOR: Die Könige des (modernen) Melodic Death Metal sind aber WORLD UNDER BLOOD! Periode!