FALKENBACH - Magni Blandinn Ok Megintiri
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"Magni Blandinn Ok Megintiri" setzt da an, wo der Vorgänger aufhörte, denn schon auf diesem erwies man seinen germanischen Vorfahren die Ehre und gab sich textlich dem Schwelgen in alten Zeiten hin. Musikalisch erkannte man opulente Strukturen, gemixt mit eingängigen Melodien und etwas Folklore. Dazu der eher etwas übliche Black-Metal-Hintergrund und ein ziemlich interessantes Werk wurde präsentiert. Vom Black-Metal-Sturm ist nur noch ein Lüftchen übrig geblieben, der einem vor allem dann entgegen haucht, wenn der Sänger seine Stimmbänder quält, ansonsten herrschen die schon oben erwähnten melodischen und folkloristischen Elemente des Erstlings vor.
Die Melodieboegen, die man äußerst geschickt in die Songs verwoben hat, strahlen eine ergreifende Atmosphäre aus und es ist wirklich schwer, bei dem Opener still zu sitzen, denn der Rhythmus des Stückes geht direkt in das Zentralnervensystem, welches mitzuwippen beginnt.
Der Saenger versteht sein Handwerk auch dann noch, wenn er das Tier auspackt und recht ordentlich schreit, was die Songs in keiner Weise stört, sondernen eher auflockert. Das schon erwähnte folkloristische Ambiente der CD weiß zu gefallen und trifft genau den Geschmack des Rezensenten, der soeben beschlossen hat, diese CD unter die Top Ten seiner diesjährigen persönlichen Favs zu stellen.
Die Stücke haben durchweg alle ein recht hohes Niveau, bombastisch teilweise, teilweise minimalistisch, doch immer schön anzuhören und immer sind die Melodien der große Trumpf von FALKENBACH. Mir fallen auf Anhieb die Labelmates SUMMONING ein, aber auch etwas DIMMU BORGIR würde ich hier dazu schmeißen, auch wenn dieser Vergleich nur sehr schwach erscheint.
FALKENBACH malen ihre eigenen Landschaften und lassen sich nur schwer beschreiben. Der Rezensent spart sich an dieser Stelle weitere unnützte Versuche, das musikalisch Gebotene in eine Wortkorsett zu zwängen und empfiehlt jedem Leser zumindest einmal in diese wirklich festliche Scheibe reinzuhören.Punkte: 9/10
(Asmondeus / 20.01.1998)
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Leserkommentare
6 Kommentare vorhanden | Durchschnittliche Leserwertung: 9.5/10
Gelkadosh bewertet mit 8/10 Punkten, am 22.08.2000
Leute, Leute, Leute... Sei es mir als nicht-Neuheiden gestattet, die Texte außen vor zu lassen, ja? Aber, gehen wir davon aus, nur die musikalische Meinung gelten zu lassen. Respekt. Auch wenn der Vorgänger in sich geschlossener war. Respekt.Thorsten bewertet mit 10/10 Punkten, am 12.11.2000
Uiii,für mich das herausragenste Metal-Album seit langem.Leider,leider komm ich an die ertse CD >En their medh riki fara< nicht mehr heran.Schade.Aber diese Scheibe ist für mich der Knallerwalhall bewertet mit 10/10 Punkten, am 04.01.2001
magni blandin ok megintiri!!!wow geil ,man denkt die wikinger sind zurück. Th.roerig@gmx.de du suchst die letzte platte von falkenbach,kann dir "en ther medn niki fara " besorgentitanium bewertet mit 10/10 Punkten, am 02.02.2003
Mit dieser Scheibe im Discman solltet ihr mal im Winter oder Spätherbst morgens oder in der Dämmerung durch Wald und Feld wandern. Etwas Eindrucksvolleres für die Sinne gibt es kaum. Eine meiner Lieblingsscheiben!!!njörd bewertet mit 10/10 Punkten, am 17.08.2003
Perfekt. Viking/Pagan Metal wie es sich gehört. Neben Thyrfing, Einherjer und Mithotyn eine der geilsten Band's, die mit ihrem Metal den alten Nord/GErmanischen Götter die Ehre erweisen wollen.dark summoning bewertet mit 9/10 Punkten, am 29.06.2006
Kann man sich immer wieder mal gut zwischendrin anhören - kein Viking - Meisterwerk, aber dennoch eine verdammt gutes Album. Baldurs Tod sollte man unbedingt einmal gehört haben, ein toller Song.CD-Review-Archiv mit 15033 Reviews:
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