FORSETI - Erde
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Lange Rede, kurzer Sinn: Unabhängig von "Windzeit" und "Jenzig" ist der Gruppierung um Andreas Ritter mit "Erde" jedenfalls ein großer Wurf gelungen, der Forseti in die nächste Nähe von Orpild rückt. Klangtechnisch gibt es abzüglich von Pathos und mit Ausnahme der Gastbeiträge kaum noch feststellbare Unterschiede zu ebendiesen, bis schließlich Uwe Nolte himself auf "Müder Wanderer" seinen Einstand leistet und den Ausklang der "Lichtscheibe" in Form des großartigen Orplid-Covers "Das Abendland" einleitet. Gesanglich geben noch Kim Larsen (:OTWATM:) auf "Sterne" und Ian Reed (Fire & Ice, Current 93 usw.) auf "Empfindsamkeit" ihr Stelldichein, wobei letzteres Stück trotz geradebrechtem Deutsch sehr anrührend und emotional ist, meines Erachtens der absolute Höhepunkt auf "Erde". "Sterne" hingegen klingt (wie immer eigentlich) nach einem typischen Kim Larsen-Stück, :OTWATM:-Standard eben.
Trotz aller Nähe zu Orpild und einem relativ durchschnittlichem Start - von den ersten drei Stücken weiß nur das Sonne Hagal-Cover "Eismahd" zu überzeugen - gelingt es Forseti, eine absolut hörenswerte, sehr ursprüngliche Veröffentlichung unters Neo-Volk zu bringen, bei der die Qualität der Texte der Musik in nichts nachsteht. Das Artwork in geschmackvollen schwarz/weiss-Farben gefällt ebenfalls und unterstützt die getragene, herbstliche Stimmung der Musik, wofür insbesondere das grandiose "Dunkelheit" Pate steht. Wer also noch eine passende akustische Untermalung für die grau-nasse Jahreszeit sucht, dem sei "Erde" empfohlen.Punkte: 8/10
(Leserreview von Alchemist)
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Leserkommentare
1 Kommentar vorhanden | Durchschnittliche Leserwertung: 10/10
bathory bewertet mit 10/10 Punkten, am 05.10.2007
Ein ungeschlagenes Meisterwerk! Würde hier noch als Vergleich "Darkwood - Notwendfeuer" nennen! Verdammt geil!CD-Review-Archiv mit 15033 Reviews:
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