PURE H - Signia
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Entsprechend der Vielzahl der Künstler verteilt sich auch der Stil auf eine Landschaft zwischen weiten Abgrenzungen. ERALDO BERNOCCHI macht den Anfang mit treibenden Basslinien und urtümlich wirkenden Rhythmen, CHRIS WOOD führt weiter in IDM-Landschaften ein und bereitet auf den rhythmischen Anteil dieser Scheibe vor: Meist treibend, immer der Hang zum Vertrackten, aber dennoch auch immer gerade noch tanzbar. "Enslaved Population" und "Pagan" von DJ SURGEON beziehungsweise dem großartigen KK NULL offenbaren einen Hang zu Power Noise und Industrial, der Hamburger WODAN gibt einen fesselnd-eingängigen Beat zum Besten und BURP wildert sogar im Speedcore. Dazwischen wird in ruhigen Passagen immer wieder dem Ambient gefrönt oder schwerfälligen Klangcollagen gelauscht, die zumeist mit subtiler Taktarbeit und sehr viel in Schleifen eingespieltem Material arbeiten.
Dabei hilft es nicht unbedingt, dass so mir nichts dir nichts zwischen eingängigen und das Tanzbein anregenden Rhythmen und langgezogenen Ambientpassagen gewechselt wird, denn das zerstört ein wenig den Zusammenhang und hindert den Fluss. Freunde jedweder elektronischer Musik dürfen aber in jedem Fall zugreifen, finden dürfte sich für jeden Geschmack etwas.Punkte: 7/10
(Achim / 14.11.2007)
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