VINTERRIKET - Kälte, Schnee und Eis – Rekapitulation Winterzeit
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Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass die Qualität, wenn man in Richtung Drumcomputer schaut, nicht gerade überzeugend ist. Teils wirkt dieser ziemlich monoton und äußerst schwachbrüstig. Auch die Synthieeinsätze wirken an manchen Stellen ziemlich unausgereift, wenn auch die gut ausgearbeiteten Melodienböden schnell unter die Haut gehen.
VINTERRIKET finden größtenteils in Blackmetalkreisen Anklang. Bis auf die düstere Grundstimmung haben die Kompositionen von Christoph Ziegler aber nicht viel mit Metal gemeinsam. Auch "Kälte, Schnee und Eis – Rekapitulation der Winterzeit" macht da keine Ausnahme.
Gesanglich bietet dieser Release keine wirklichen Höhepunkte. Während "Landschatten ewiger Einsamkeit" überhaupt keine Gesangselemente hat, so gibt es hier jedoch leise, nahezu unverständliche Flüsterstimmen in den Songs. Ob diese das Material bereichern liegt im Auge des Betrachters, ich für meinen Teil halte sie für überflüssig.
"Kälte, Schnee und Eis – Rekapitulation der Winterzeit" entführt den Hörer in „synthetische“ Klanglandschaften. Aber auch wenn diese äußerst stimmungsvoll sind, mit den aktuellen Werken wage ich sie nicht gleich zu setzen. So ist dieses Album eher etwas für den wahren Fan von VINTERRIKET, der wirklich alle erdenklichen Aufnahmen des Soloprojektes sein Eigen nennen will. Alle anderen sind mit den regulären Alben eigentlich ganz gut bedient.Punkte: 5/10
(Soulsister / 23.03.2008)
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