7 FOR 4 - Diffusion
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Schließlich hatte schon SIEGES EVEN einige richtig brilliante Instrumentalsequenzen und war immer für einen angenehmen Mittelweg zwischen dichter Atmosphäre und musikalischer Virtuosität bekannt. Dementsprechend kann man die neun Songs der Platte auch bequem in drei Kategorien einteilen: die DREAM THEATER Nummern (wie der namensgebende Opener und "Cyclotron"), die stimmungsvollen Schwelger (großartig bei "Indigo Dunes" und "Silent Flow") und die wilden Techniker ("Emoctify"). Um aber noch zusätzlich für Abwechslung zu sorgen, hat auch Keyboarder Markus Froschmeier jede Menge zu sagen und kann durch unterschiedliche Sounds immer neue klangwelten erschließen, ebenso wie auch Schlagzeuger Klaus Engl zu jeder Zeit Akzente setzen kann. Dennoch bleibt eine gewisse Einarbeitungszeit unumgänglich, denn prägnante Melodien werden mit der zweiten Hälfte der Platte rar und durch eher verfrickelte Soli ersetzt. Nummern wie "Spiral Dance" profitieren zwar sehr davon, aber mehr Breaks und Variationen dürften wirklich nicht rein kommen.
So ist "Diffusion" eine richtig geile Platte für Fans von SIEGES EVEN und andere Saitentechniker geworden. Aber auch Acid und Latin Jazz Fans könnten mal ein Ohr riskieren, schließlich werden im Laufe der Spielzeit ziemlich viele lateinamerikanische Rhythmen modern verbraten. Neuprogger sollten aber vorsichtshalber erst mal reinhören.Punkte: 8/10
(Joneleth / 25.03.2008)
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