SONIC SYNDICATE betraten pünktlich um 19:00 Uhr die Bühne und die sechs jungen Schweden machten sich sofort daran, dem Publikum mit ihrer energetischen Show einzuheizen. Die ersten drei Songs wirkten auf mich sehr professionell - man konnte fast meinen, alte Hasen des Musikgeschäfts auf der Bühne zu sehen - und im Großen und Ganzen wurde die Band gut vom Publikum angenommen.
Viel mehr habe ich von SONIC SYNDICATE leider nicht mitbekommen, da die Fotografen nach den ersten drei Liedern die Halle komplett verlassen mussten und erst nach einigen Missverständnissen und längeren Diskussionen wieder hinein durften. So blieben mir noch die letzten zwei Songs, die ich im Wesentlichen damit verbrachte einen Ort zu finden, an dem der Sound wenigstens halbwegs erträglich war und ein paar Eindrücke aus zweiter Hand.
Demnach wurde SONIC SYNDICATE während des gesamten Auftritts sehr gut aufgenommen und die Menge ging schon in dieser ersten halben Stunde des Abends gut mit. Während die Fans feierten, betrachteten andere diesen Auftritt eher skeptisch und bemängelten die, im Vergleich zu den technisch versierten GOJIRA, eher einfache Musik. So pünktlich wie sie gekommen waren, verließen SONIC SYNDICATE die Bühne um 19:30 Uhr und gaben diese frei für die zweite Band des Abends. (Andrea)
So, noch ein Bier gezwitschert und schon war es auch Zeit für GOJIRA. Die vier Jungs legten fulminant mit "Oroborus" von Ihrem aktuellen Epos "The Way Of All Flesh" los. Es folgten weitere Granaten wie "Clone", "Backbone", "Flying Whales" "Vacuity" oder "Toxic Garbage Island" und die Band gab alles. Bassist Jean-Michael ging die ganze Show über ab wie ein Wahnsinniger und der charismatische Sänger Joe versuchte sich in Deutsch, was ihm sicherlich viele Sympathiepunkte einbrachte.
Was man bei GOJIRA besonders hervorheben muss, ist die Atmosphäre, welche diese Band trotz ihrer komplexen Songs aufbaut. GOJIRA schafften es somit auch das Publikum entsprechend für IN FLAMES aufzuwärmen. Mit dem finalen "The Heaviest Matter Of The Universe" (inklusive vorherigem Drumsolo) beendeten die Jungs einen besonders intensiven Auftritt, der sicherlich noch einigen Leuten eine Zeit lang in Erinnerung bleiben wird. GOJIRA konnten an diesem Abend sicher ein paar Fans mehr gewinnen und ich hoffe darauf diese außergewöhnliche Band bald mal wieder bei uns sehen zu können. (Flo)
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