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Cryptex

Das wunderbar folkig angehauchte CRYPTEX-Debütalbum "Good Morning, How Did You Live?" darf man allen Prog-Gourmets als Geheimtipp aus deutschen Landen wärmstens empfehlen. Dass sie auch live eine...



Black Sabbath

Wie Ozzy Osbourne in einem aktuellen Interview mit dem Metal Hammer UK preisgab, werden sich BLACK SABBATH Anfang 2015 ins Studio begeben, um mit den Arbeiten an einem neuen Album zu beginnen. Der...



Kreator

Für ihre anstehende Europa Tour haben die Thrash-Legenden KREATOR und ihr Endorser Jackson-Guitars ein besonderes Fan-Paket auf Lager. Während der Stopps in Deutschland, Österreich, Schweiz und in...



At The Gates

Lange ist es nicht mehr hin, bis AT THE GATES am 24.10. ihr sehnlichst erwartetes Album "At War With Reality" über Century Media veröffentlichen werden, das sie im Winter 2014 auch ausgiebig auf...



Revel In Flesh

Nachdem REVEL IN FLESH bereits bei zwei Split-7“-Singles mit Cyclone Empire zusammengearbeitet hatten, hat das Label heute bekanntgegeben, dass die jungen Deather aus nun auch einen kompletten...



Konzertbericht

Es ist ein angenehm warmer, sonniger Abend im fränkischen Nürnberg, an dem NILE im Rahmen ihrer sommerlichen (Festival)Tour durch Europa für einen von vier Terminen in deutschen Landen haltmachen. Dafür hat man sich den kleinen gemütlichen Hirsch ausgesucht, in dessen Biergarten sich die Zeit bis zum Auftritt der ersten Supportband sowie die Pausen zwischen den Musikeinlagen hervorragend bei dem ein oder anderen kühlen Getränk verbringen lassen. Als die ersten Besucher recht pünktlich um viertel nach sieben das Tor passieren dürfen, sitzt Karl Sanders, bekannt unter anderem durch seine halsbrecherischen
Sechssaitereinlagen bei NILE, bereits mitten in besagtem Biergarten - und übt. Derlei Fingerfertigkeit kommt nicht vom Nichtstun, und seine Aufwärmübungen geben den Fans Gelegenheit zum Gespräch und auch dazu, ihn wiederholt mit ihrer Handykamera abzulichten, was er aber gelassen hinnimmt. Als DEFY THE LAWS OF TRADITION als erste Band des Abend gegen acht die Bühne entern, hat sich schon eine ordentliche Menge an Besuchern eingefunden, wobei die meisten zunächst noch den Abend an der frischen Luft geniessen, so dass man erstmal nicht über Platzmangel vor der Bühne klagen kann.

Die fünfköpfige Truppe, deren augenfälliger Bandname einem PRIMUS-Song entlehnt ist, spielt soliden, aber auch recht konventionellen Metalcore. Melodische Passagen wechseln sich ab mit walzenden Soundwänden, Shouts und Klargesang geben sich die Klinke in die Hand. Klingt meist nicht übel und zündet auch ganz gut an der ein oder anderen Stelle, aber ist auf Dauer zu wenig präsent und schon zu oft in ähnlicher Weise gehört. Wie sich bei genauerem Hinhören einige Tage später über die heimischen Kopfhörer herausstellt hat der Sound im Hirsch doch auch das ein oder andere nette Detail der Songs verschluckt, so dass der Hörgenuss hier durchaus gegeben ist, auch wenn das Quintett das Genrerad sicherlich nicht neu erfindet. In Sachen Performance geben die Herren sich Mühe, insbesondere der Fronter zieht eine gute Show ab; da NILE bereits ihr Monsterdrumset im Hintergrund stehen haben wirken DTLOT ein wenig an den vorderen Bühnenrand gequetscht, aber sie machen das Beste daraus. Der überschaubare Haufen vor der Bühne honoriert das durchaus, und so spielt sich die Truppe eher wortkarg durch ihr etwas mehr als halbstündiges Set.

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