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Konzertbericht

 

Seitdem die Veranstalter der Progression Tour die Bands und die Daten der Shows bekannt gegeben haben, war klar, dass sich da eine enorme Dampfwalze auf Tour begeben wird. Neben den Headlinern HEAVEN SHALL BURN, macht sich ein Tross aus den Bands UNEARTH, NEAERA und SUFFOKATE auf dem Weg, um nicht nur deutsche Konzertsäle in Schutt und Asche zu legen. Hinzu kommt für jede Stadt ein ausgewählter, lokaler Support. Für das Konzert in der Kölner Live Music Hall wurden FOR ALL THIS BLOODSHED auserkoren. Diese haben die Aufgabe, das früh angereiste Publikum für den bevorstehenden, langen Abend anzuheizen. Vor allem haben FOR ALL THIS BLOODSHED die Chance ein paar Ohren und vielleicht auch Fans für sich zu gewinnen.

FOR ALL THIS BLODSHED


Leider läuft es zu Beginn für die Melodic Death Core Band nicht so rund wie erhofft.  Die niedliche Sängerin und einer der Gitarristen stehen irgendwo zwischen Düsseldorf und Köln im Stau. Und die Zeit läuft zusehendes ab. Mit guten 15 Minuten Verspätung stolpern die beiden direkt aus dem Auto auf die Bühne. Der Soundcheck wurde schon vorher so gut wie möglich gemacht, so dass nun alles recht zügig von Statten gehen kann.


Rage, die Frau an den Vocals, gibt von dem ersten Song an mehr als Vollgas, als hätte sie den Druck im Nacken, die Verspätung kompensieren zu müssen. Anfangs klingt das noch ein wenig holprig. Das negative Adrenalin und die Aufregung scheinen für den Anfang nicht ganz so zuträglich zu sein.

 


Das Publikum hat die gesamte Zeit sehr ruhig und geduldig ausgeharrt und steigt nun mit einem sachten Kopfnicken auf die Musik der Kölner ein. Dieses geht in zunehmend Applaus über und FOR ALL THIS BLOODSHED legen ihre Anspannung sichtlich nach und nach ab. Das tiefe Growlen von Rage wird zunehmend sicherer und auf der Bühne beginnen auch die anderen Musiker der Band sich ein Beispiel an ihrer Frontfrau zu nehmen und bewegen sich immer mehr. Nach zwei Liedern und gerade warm geworden, zeichnet sich eigentlich schon wieder das Ende ab. Die Spielzeit ist bis 19:00Uhr angesetzt. Da das Publikum Gefallen an dem zu finden scheint, was es zu hören bekommt, bekommen FOR ALL THIS BLOODSHED nach und nach mehr Zeit geschenkt, bis sie letztendlich ihr komplettes Set spielen konnten.

Die Crew legt sich jetzt umso mehr ins Zeug, um die zeitliche Differenz einzuholen und SUFFOKATE annähernd pünktlich auf die Bühne zu lassen.

SUFFOKATE

Als die Jungs aus Oakland die Bühne betreten, werden mit einem Schlag neue Maßstäbe gesetzt. Fronter Ricky Hoover besticht mit seinem auffälligen Äußeren und seine riesigen Plugs in den Ohren machen große Augen. Als er dann mit einer schlagartigen Energie seinen Job am Mikro aufnimmt, werden die Gehörgänge mit einer wahnsinnig tiefen Stimme geflutet. Die Vocals können wahrlich begeistern. Dementsprechend schnell springen die Fans der Progression Tour auf den SUFFOKATE-Zug auf. Bald lässt sich der erste Mosh Pit ausfindig machen und der Jubel lässt auf allgemeine Zufriedenheit schließen.

 


Im Laufe des Gigs von SUFFOKATE wird allerdings deutlich, dass es der Band musikalisch nicht sonderlich leicht fällt, sich von der breiten Core-Masse abzuheben. Der einzige Trumpf dabei bleibt wohl wahrlich die Stimme von Ricky Hoover. Weder die Gitarrenriffs noch die üblichen Breakdowns schaffen es, ihren eigenen Weg einzuschlagen. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass die Vocals zu viel der Aufmerksamkeit auf sich lenken. Funktionieren tut das Ganze dennoch. Das Feedback ist gut und auch die geforderten Circle Pits werden in die Tat umgesetzt. Zwar sind diese nicht von nennenswerter Intensität, aber das Volk muss schließlich erst warm werden.

 


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