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News der Band

12.01.2014

Für das kommende ROCKHARZ Festival gibt es weiteren Nachschlag in Form von KNORKATOR, D-A-D, KISSIN' DYNAMITE, HÄMATOM und MOTORJESUS. Weitere...

26.11.2013

Vom 10. bis 12. Juli 2014 rockt der Harz wieder in Ballenstedt – mit reichlich Metal! Das Rockharz Open Air 2014 kann sich über hochkarätigen...

23.11.2013

Nachdem bereits vor zwei Tagen mit den finnischen INSOMNIUM ein weiterer Neuzugang für das Rockharz 2014 bekannt gegeben wurde steht auch einer...

22.11.2013

Der Bandwettbewerb um die DEVIL’S WALL TROPHY, den Newcomer-Preis des ROCKHARZ Open Airs, geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Der Siegerband...

06.08.2013

Das Rockharz Open Air hat die erste Band für seine Auflage im Jahr 2014 bestätigt: POWERWOLF, die letzte Woche mit ihrem neuen Album "Preachers Of...


Live-Reviews der Band
Der große Festivalbericht 2013
14227 mal gelesen, 19.04.2014
Der große Bericht vom Rockharz Open Air 2012 Teil 3
4485 mal gelesen, 19.04.2014
Der große Bericht vom Rockharz Open Air 2012 Teil 2
3958 mal gelesen, 19.04.2014
Live Blog vom Rockharz Open Air 2012
3801 mal gelesen, 19.04.2014

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Konzertbericht

Ein Jahr vor dem 20. Jubiläum kleckert das Rockharz Open Air nicht mit großen Namen. Auf zwei Bühnen (Dark Stage und Rock Stage) finden sich neben den Headlinern HATEBREED, BLIND GUARDIAN und AMON AMARTH auch eine wohltuende Mischung aus anderen größeren und kleineren Namen im Billing des Festivals. Ein weiterer großer Pluspunkt findet sich in der Genre-Vielfalt, die von traditionellem Heavy Metal über Death Metal bis hin zu modernen und gothischen Klängen nahezu jeden Geschmack bedient. Metal.de kommt in diesem Jahr erneut  das Vergnügen zu, für die Autogrammstunden verantwortlich zu sein und so entwickelt sich das Festival über die Tage verteilt trotz keiner Gnade seitens des Wettergotts (eigentlich hätte uns selbst Schnee nicht mehr überrascht), zu einem wahren Highlight der Festivalsaison.

Mittwoch:

Anreisetag für den Großteil unseres metal.de-Rockharz-Teams. Begleitet von Regen und Sturmböen erreichen wir am frühen Nachmittag das Gelände und dürfen erstmal ganz zünftig in der Nässe unsere Zelte aufbauen. Danach ein kühles Blondes, aber denkste! Die Hiobsbotschaft des Tages, wir haben kein Bier parat und das aufgrund von Platzmangel, leer gekauften Supermärkten und zu guter Letzt der Vergesslichkeit. Was, wie kann man Bier vergessen!? Genau die Frage beschäftigt uns das gesamte Festival, aber zum Glück haben wir Ebbelwoi und den frisch gezapften Gerstensaft der Bierwagen auf dem Gelände, sodass der Abend doch noch gelingt. Achja, Musik gibt es ja auch schon. Leider bekommen wir nur sporadisch Teile von den durchaus starken Sludgern KYONIC und den abschließenden, ebenfalls sehr ambitionierten BULLETMONKS mit.

Donnerstag:

Impressionen Donnerstag:

Kalt war's! Die Nacht ist vorüber und wir müssen unsere steif gefrorenen Glieder erst einmal mit heißem Kaffee auftauen. Kollege Stephan macht sich außerdem auf den Weg um uns das Bier zu besorgen. Als dann die letzte Müdigkeit abgeschüttelt ist, geht es zu unserem Stand, die ersten Bands stehen an und zum Nachmittag hin beginnen auch die Autogrammstunden bei uns. Es soll ein ereignisreicher Tag werden, voller Highlights und glücklichen Verlosungsgewinnern, die mit CDs, T-Shirts oder Postern nach Hause gehen.

Autogrammstunden Donnerstag:

Und jetzt zu den Bands:

14:00 - 14:40 (RS) DRONE:

Nach uns die Sintflut – oder davor? Diese Frage stellt sich zumindest vor dem ersten hochoffiziellen Festivalgig am Donnerstagmittag. Eigentlich sollten die deutschen Neo-Thrasher von DRONE um 14 Uhr den ersten Besuchern den Schlafstaub aus den Augen blasen, doch aufgrund einer Unwetterwarnung verzögert sich der Auftakt um ganze 20 Minuten, weshalb die Jungs in den sauren Apfel beißen und ihre Show verkürzen müssen. (Letztlich bleibt es nicht nur bei einer Warnung, sondern es gibt heftige Regengüsse und kräftige Winde.) Trotzdem ist die zuvor lange in Schlange wartende Meute heiß auf die erste metallische Berieselung und dankt es der Band mit immer größer werdendem Zuspruch. Daran soll auch das folgende Regenereignis nichts ändern und die anwesenden Wilden pflügen den durchnässten Raum vor der Bühne ordentlich um. DRONE selbst nehmen ihren kurzen Auftritt so professionell wie möglich wahr und feuern den Kessel mit sauber gespielten modernen Elementen deftig an. Ein blitzsauberer Sound tut sein Übriges und macht den Startschuss, trotz widrigen Umständen, zu einem Gelungenen.

(Patrick Olbrich)

14:45 - 15:25 (DS) FIVE FEET HIGH AND RISING:

Es ist früher Nachmittag und der Bühnen-Vorplatz gleicht einem Sumpf, das trübt die Laune des Publikums aber ebensowenig wie die nachwievor vorherschenden frischen Temeperaturen. Die Niedersachen FIVE FEET HIGH AND RISING entpuppen sich dann auch als idealer Soundtrack für einen "Schlamm-Pit". Der Metalcore der Jungenspunden, gespickt mit etwas billig anmutenden Elektroparts, kann mit gewaltigen Breakdowns und binnen Sekunden zündenden Moshparts ordentlich punkten. Während ein Großteil des Publikums sich das Treiben in Ruhe aus der Entfernung anschaut, vergnügen sich einige tatsächlich zu den brachialen Takten im Matsch, was von Fronter Martin selig lächelnd mit "Ihr seht scheiße aus, Jungs" quittiert wird – welch wahre Worte. Doch der Spaß steht eindeutig an erster Stelle und den scheinen auch die talentierten Newcomer auf der Bühne zu haben. Lebendig und voller Spielfreude gibt das Quintett alles, leider inklusive einer einstudierte Perfomance, die hier und da zum Fremdschämen anregt. Alles halb so wild, denn unterhaltsam sind FIVE FEET HIGH AND RISING allemal. Da ist es auch leicht zu verzeihen, das Drummer Felix, der auch für Clean Vocals zuständig ist, gegen Ende des Sets etwas die Puste ausgeht. Daumen hoch!

(Jan Wischkowski)

15:30 - 16:10 (RS) RED FANG:

Die Amis von RED FANG locken trotz ihres unverdient frühen Slots als dritte Band des Festivalprogrammes eine ansehnliche Menschenmenge vor die Rock Stage. Viel Bewegung gibt es zwar nicht, allerdings eignet sich der Sludge/Stoner Rock der vier Jungs aus Portland, Oregon, USA auch weniger zum wilden Abgehen als viel mehr zum coolen Grooven und gelegentlichem Kopfnicken. Ansonsten spielt die Band einen klasse Gig, dessen Schwerpunkt zunächst klar auf dem aktuellen, zweiten Langspieler „Murder The Mountains“ liegt, den die Band in abgewandelter Reihenfolge fast komplett durchspielt. Das selbstbetitelte Debüt wird hingegen zunächst nur mit einem Song bedacht, bevor aber der Überhit "Prehistoric Dog" den durch und durch fetten, sympathischen und witzigen Auftritt beendet. Einziger Minuspunkt: Der anfangs eigentlich ordentliche Sound wird durch den bei zunehmender Spielzeit immer stärkeren Wind verweht. Trotzdem klasse und unglaublich cool, ein erstes Highlight.

(Stephan Möller)

16:15 - 17:00 (DS) NIGHT IN GALES:


Bei NIGHT IN GALES vom Niederrhein hat der Wettergott nur teilweise ein Einsehen: Immerhin regnet es an diesem Nachmittag nicht mehr, aber auch wenn die Melodic Deather den Sturm bereits im Namen tragen, kommt doch je nach Standort vom Sound nicht viel beim Zuschauer an und klingt entsprechend dünn. Dabei gibt sich das Quintett alle Mühe, ein fettes Programm zu liefern, und böllert mit "This Neon Grave" und "Days Of The Mute" gleich zwei Stücke von ihrem 2011er-Comebackalbum "Five Scars" ab. In der Mitte sorgt Frontmann Björn Goosses für eine amtliche Show – imposante Erscheinung, kraftvolle Stimme – während zu seinen Seiten Bassist Tobias Bruchmann (mit schwarzer Wollmütze) und die Basten-Brüder an den Saiten für die Melodien sorgen. Wie gesagt, nicht alles der mitunter filigranen Arrangements kommt beim Zuschauer an, deshalb schnell die Seite gewechselt, und siehe da, hier ist der Sound gleich voller.

Mit "Tragedians" greifen die Jungs dann tief ins Inventar, bevor sie mit "Five Scars", "Endtrip" und "The Tides Of November" weitere Songs von ihrem aktuellen Langeisen spielen. Den Abschluss bildet mit "Autumn Water" dann nochmal ein Stück vom Debüt "Towards The Twilight" – wenigstens hat der Titel keinen Einfluss aufs Wetter, und spätestens hier hat die Sonne kurz zwischen den Wolken hervorgelugt. Immerhin.

(Eckart Maronde)

17:05 - 17:50 (RS) MUNICIPAL WASTE:

Zeit für Old School Thrash! MUNICIPAL WASTE erklimmen am frühen Abend bei seltenem Sonnenschein die Bühne und sind gut aufgelget. Mit ordentlich Schwung geben die Mannen auf Florida mächtig Gas und haben sichtlich Spaß dabei. Jedes Solo jedes Riff, es sitzt einfach! Unterhaltsam, energiegeladen und voller Bewegung gestaltet sich die Bühnenshow. Noch dazu sind es die immer wieder antreibenden Ansagen von Tony "Guardrail" Foresta, die ihr Ziel finden und die Meute zu noch heftigerem Bangen anstacheln. Aber kann denn überhaupt was schiefgehen, wenn man Songs mit Titeln wie "The Art Of Partying" mit im Set hat? Eben, die Frage haben MUNICIPAL WASTE mit ihrem mitreißenden Gig klar mit "nein" beantwortet.

(Jan Wischkowski)

17:55 - 18:40 (DS) TANZWUT:


Der Wettergott meint es gut mit dem Teufel - jedenfalls wird der gut bevölkerte Platz vor der Dark Stage von der Sonne geflutet, als TANZWUT mit ihrem Sänger Teufel die Bühne betreten, um kräftig abzufeiern. Mit aufwändiger Maske und Kostümierung und der passenden kratzigen Piratenstimme wird das Publikum stets bei bester Laune gehalten, und dank dem inflationären Gebrauch von "Und die Hände" während des ganzen Auftritts winkt ein Meer aus Händen erfolgreich noch mehr Sonne herbei.
Mit den "Merseburger Zaubersprüchen" gegen "das müde Fleisch zwischen den Schenkeln nach zu viel Bier" wird dann mit Dudelsack, Synthie-Klängen und Schlagzeug gegen ein verbreitetes Festival-Phänomen vorgegangen, und auf das anwesende Publikum wirken sie sichtbar und halten die Partystimmung oben.

Die TANZWÜTIGEN machen auch auf der Bühne ihrem Namen Ehre und sind sehr bewegungsfreudig und zusätzliche dekorative Elemente wie drei am Galgen aufgehängte Wirbelsäulen zu Songs wie "Rückgratreißer" von der aktuellen Silberscheibe "Weiße Nächte" fesseln das Publikum an die Show, bis hin zum ekstatischen BHs-auf-die-Bühne-werfen. Nicht nur bei "Bitte, Bitte" singt der RockHarz-Chor lautstark mit, und die schwarzen Opferdamen wandern in Form von einigen Crowdsurfern nach vorne. Mit dem Aufruf "Fröhnet der Sünde!" und dem Titel "Folge Deinem Herzen" verabschieden sich TANZWUT von der glücklichen Meute.

(Wolfgang Gauch)

18:45 - 19:30 (RS) EMIL BULLS:


Anschließend entert die deutsche Crossover-Band EMIL BULLS die Bühne und legt gleich mal mit einem Dampfhammer los. Vor der Bühne ist es mittlerweile richtig voll und der komplette vordere Teil des Publikums lässt sich leicht zum Tanzen, Hüpfen und Moshen überreden. Musikalisch zieht sich die Setlist durch die komplette Diskographie der Band und bringt die bewegungsfreudige Meute ins Schwitzen. Besonders sympathisch wird die Band allerdings durch ihr Stageacting – vor allem Frontmann Christoph hüpft gerne wie ein Flummi über die Bühne und macht einfach Spaß beim Zusehen.

(Stephan Möller)

19:35 - 20:25 (DS) PAIN:

Nach Mittelalter und Crossover steht nun Alien-Metal auf dem Programm. Musikalisch fast einzigartig zeigt sich Peter Tätgrens zweite Spielwiese als Publikumsmagnet. Der Platz zwischen Bühne und Sound-Tower ist bestens gefüllt und die Fans präsentieren sich als absolut textsicher. Lediglich der Sound lässt zu Beginn des Sets deutlich zu wünschen übrig, steigert sich aber glücklicherweise im Verlauf des Gigs enorm. Auch oder gerade Peter Tätgrens (übrigens stilsicher in Zwangsjacke gekleidet) unheimliche Bühnenpräsenz ist beeindruckend. Der Schwede, der im vergangenen Jahr schon mit HYPOCRISY den Harz beehrte, ist einfach eine Ausnahmeerscheinung. PAIN jedenfalls schaffen es trotz Sonnenschein, mit ihrem Düster-Sound für Gänsehaut-Momente zu sorgen. Als dann mit dem Band-Hit "Shut Your Mouth" das Set endet, steht nicht nur für mich fest, dass PAIN ein absolutes Highlight an diesem Tag sind.

(Jan Wischkowski)

 


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