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23.11.2014

Das ROCKHARZ Open Air hat für 2015 wieder nachgelegt. Neu dabei sind mit  TROLLFEST und SCHANDMAUL. Die sich damit in eine erlesene Auswahl an...

11.11.2014

Nachwuchsbands aufgepasst! Die DEVIL’S WALL TROPHY geht im Vorfeld des Rockharz Open Air 2015 in seine vierte Auflage - zu gewinnen gibt es nicht...

08.07.2014

Vor ein paar Tagen haben wir bereits bekanntgegeben, zu welchen Zeiten ihr euch auf dem Rockharz Open Air an unserem Stand Autogramme von euren...

04.07.2014

Vom 10. bis zum 12. Juli 2014 steigt einmal mehr das Rockharz Open Air auf dem Flugplatz in Ballenstedt - wir von metal.de sind wie schon in den...

22.05.2014

  Das ROCKHARZ 2014 hat die Tagesaufteilung bekannt gegeben. Die alphabetische Reihenfolge für die Tage zwischen dem 09.07.-12.07.2014 sieht wie...


Live-Reviews der Band
Der große Festivalbericht 2014
8249 mal gelesen, 24.11.2014
Der große Festivalbericht 2013
18120 mal gelesen, 24.11.2014
Der große Bericht vom Rockharz Open Air 2012 Teil 2
4509 mal gelesen, 24.11.2014
Der große Bericht vom Rockharz Open Air 2012 Teil 1
4264 mal gelesen, 24.11.2014

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Geben Details zum kommenden Album news

Obscurity

Die nordrhein-westfälischen Viking Metaller OBSCURITY haben Details zu ihrem kommenden Album...
Konzertbericht

Samstag:

Impressionen Samstag:

Ein letztes Mal frühmorgens aus dem Zelt kriechen, ein letztes Mal die umwerfende Aussicht auf die umliegenden Berge und Wälder werfen, ein letztes Mal aufs Konzertgelände eilen, einen letzten Koffeinschub vor den ersten Bands – hach, so ein bisschen Abschiedsstimmung ist bei uns im Camp an diesem Morgen doch zu spüren. Das legt sich aber schnell, als uns der Alltag einholt, denn auch am heutigen Samstag steht die erste Band schon früh an und auch bei den Autogrammstunden ist wieder ein enger Terminplan angesagt.

PRESSEKONFERENZ UND VORSTELLUNG DES iROCK-Netzwerkes

Doch auf dem diesjährigen Rockharz Open Air soll nicht nur gerockt, gefeiert und getrunken werden, sondern auch für eine Pressekonferenz am Samstagvormittag ist Platz, bei der die Festivalveranstalter zunächst ein paar Worte zum Ablauf des Festivals verlieren, bevor sich das Netzwerk "Innovative Produkte und logistische Lösungen für Musikfestivals im Openair Bereich" (iRock) vorstellt.

Zum Festival selbst werden nur wenige Worte verloren, die dafür aber umso erfreulicher sind: Das Rockharz Open Air ist in diesem Jahr das erste Mal ausverkauft, die Kapazitäten des Geländes zu nahezu 100 Prozent erschöpft - nun heißt es laut Veranstalter, das Festival in den nächsten Jahren auf dieser Größe zu optimieren, bevor man dann darüber nachdenken möchte, das Gelände zu erweitern (die räumlichen Möglichkeiten dazu bestehen) und so Platz für mehr feierwütige Fans zu schaffen. Des weiteren wird als einziger "großer" negativer Vorfall der Stromausfall während HATEBREED genannt, der auf eine Fehlfunktion eines Generators zurückzuführen ist, Verletzte gab es bis hierhin kaum und die wenigen, die es getroffen hat, wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

Anschließend stellt eine ganze Reihe beteiligter Leute, darunter die Veranstalter des Rockharz, aber auch Herr Prof. Dr. Uwe Manschwetus von der Hochschule Harz, der Musikproduzent Sascha Paeth und weitere Personen, das Projekt iRock vor. Dieses läuft unter der Aufsicht des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und hat sich im Grunde zur Aufgabe gemacht hat, die Bedingungen auf Open-Air-Festivals für die Organisatoren, aber auch für die zahlenden Besucher angenehmer, komfortabler und nicht zuletzt kostengünstiger zu gestalten. Geforscht und entwickelt wird dabei in neun verschiedenen Handlungsfeldern, darunter die Felder "Akustik und Lärm", "Raumlösungen", "Energiemanagement" oder auch "Entsorgung". Darunter fallen einige bisher nur angedachte oder noch in der Entwicklung befindliche, aber auch drei bereits konkret vorgestellte Projekte:
Zum einen forscht das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Kooperation mit anderen Instituten und Firmen im Rahmen des iRock-Netzwerkes an einem neuartigen In-Ear-Monitoring-System, welches das von Musikern oft als ungemütlich und klanglich unnatürlich empfundene herkömmliche In-Ear-System ablösen soll. Hierbei besteht die Neuerung vor allem darin, dass mit einem Trackingsystem gearbeitet wird, welches die Position des Musikers verfolgt, aber auch Außenmikrofone an den Hörern Umgebungsgeräusche aufnehmen und dem Musiker so ein dynamisches, möglichst natürliches Klangbild bieten.
Bereits vollständig entwickelt ist hingegen ein neues Zeiterfassungsterminal, welches den Arbeitgebern und -nehmern auf einem Festival die Sache mit der fairen Bezahlung erleichtern soll. Das Zeiterfassungsterminal TimiPro UMC der Firma aciWEB ist staub- und wasserdicht und kann so bedenkenlos im Open-Air-Bereich eingesetzt werden, lässt sich einfach bedienen und kann die Mitarbeiter mittels eines berührungslosen Transponders identifizieren, zuordnen, die erhobenen Daten drahtlos in einer Datenbank speichern und bietet dem Nutzer obendrein eine einfache Auswertung.
Die dritte vorgestellte Innovation, die den gemeinen Festivalbesucher am ehesten interessieren dürfte, ist eine vollautomatisierte Bierzapfanlage. Diese ermöglicht es, ein normales 0,33-Liter-Bier in nur drei bis fünf Sekunden zu zapfen, wodurch nicht mehr "vorgezapft" werden muss. Damit lauft ihr zukünftig (zumindest bei Einsatz der Zapfanlage) nicht mehr Gefahr, auf Festivals altes oder gar abgestandenes Bier zu bekommen und der Wirt muss nichts mehr wegkippen, aber auch hygienisch ist diese Zapfanlage ein Fortschritt, denn während herkömmliche Zapfhähne "draußen" liegen und so der Kontamination durch Wind und Wetter ausgesetzt sind, liegt der Hahn bei dieser neuen Technik im Inneren der Maschine und wird zum Zapfen immer wieder ein- und ausgefahren.

(Stephan Möller)

Nun aber zum Festivalsamstag:

Autogrammstunden Samstag:

11:20 - 11:50 (RS) CHTHONIC:

Besonders vielversprechend haben CHTHONIC damals nicht angefangen. Ich erinnere mich noch gut an deren Einstandswerk “Seediq Bale“, das in meinen Ohren schlichtweg wie CRADLE OF FILTH für die ärmere Fraktion klang. Seitdem hatte ich die Taiwanesen nicht mehr auf dem Schirm, doch ihre neuen Werke bringen einen viel größeren Faktor ihres persönlichen, fernöstlichen Touchs mit, was auch der Auftritt zu Beginn des letzten Festivaltages auf dem Rockharz 2012 unter Beweis stellt. Tatsächlich, die Truppe, die neben Hünen wie von AMON AMARTH, optisch wirkt wie eine präpubertäre Schülerband kann mich mit ihren Live-Qualitäten durchaus in ihren Bann ziehen. Das sehen die anderen recht zahlreich anwesenden Zuhörer offenbar ganz ähnlich und lassen sich begeistert von dem flotten Black Metal berieseln, der an Verknüpfungspunkten immer wieder mit fernöstlichem Charme angereichert ist. Die Besonderheit ist sicherlich spätestens zu jenem Zeitpunkt gegeben, an dem sich Sänger Freddy Lim an der Erhu austobt. Dabei handelt es sich um ein zweisaitiges chinesisches Streichinstrument, dessen Klänge ebenfalls Einkehr in das Soundkonstrukt von CHTHONIC finden.

(Patrick Olbrich)

11:55 - 12:25 (DS) DE PROFUNDIS:

Nach den überaus starken Exoten CHTHONIC haben die britischen DE PROFUNDIS einen schweren Stand. Nicht nur, dass ihr progressiver Extrem Metal nicht den Nerv all zu vieler Festivalbesucher trifft, auch der Sound will nicht so recht und verschluckt einige der feinen Details des Band-Klangbilds. Ambitioniert sind die Briten aber allemal, pendeln zwischen aggressiven Ausbrüchen und beinahe sanftmütigen Passagen. Gerade letztere haben, auch dank des angenehmen Klargesangs, beinahe Gänsehaut-Potenzial, aber hier kommt ihnen der helllichte Tag in die Quere, der eine düstere Atmosphäre kaum möglich macht. Wie schon erwähnt souverän, aber kein Publikumsmagnet und vermutlich doch eher etwas für schummrige Clubs.

(Jan Wischkowski)

12:30 - 13:10 (RS) SKYFORGER:

Gegen Mittag weichen die Wolken für einige Zeit strahlendem Sonnenschein. Doch zumindest auf der Bühne bleibt es erst mal düster, denn nun geben sich die Letten von SKYFORGER die Ehre. Pagan Black Metal steht auf dem Programm, und diesen setzten die fünf Musiker auch stilecht in traditionell anmutender Kleidung und mit wehenden Haaren um. Tradition ist überhaupt ein gutes Stichwort und schnell wird deutlich, dass der Band viel an ihrer Heimat liegt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich Sänger und Gitarrist Pēteris bei seinen Songansagen auch mal zu einer kleinen Geschichtsstunde hinreißen lässt und dem Publikum erklärt, dass der Text von "Pulkvedis Briedis" von einem gewissen Fridrihs Briedis handelt, der während des Ersten Weltkriegs zu einer Legende in seinem Land wurde.
Musikalisch gelingt SKYFORGER auch an diesem Tag eine ausgewogene Mischung aus harten Gitarrenwänden und melodischen Folkklängen, die von den Mannen auf der Bühne engagiert dargebracht wird. Viel Überraschendes bieten die Letten dabei zwar nicht, dafür aber ordentlichen Pagan Metal der ernsthafteren Sorte, der zu etwas späterer Stunde bestimmt auch noch mehr Festivalbesucher vor die Bühne gelockt hätte.

(Carina Henschel)

13:15 - 13:55 (DS) GERNOTSHAGEN:

Eine ungewohnte Situation. Es hat für einen kurzen Moment aufgeklart, die Sonne blinzelt hinter den zuvor noch tiefschwarzen Wolken hervor und es wird sogar Zeit, die Sonnenbrille eine Etage tiefer zu schieben. Jawoll, und dazu jetzt noch passende Musik, irgendwas rockiges. Hätte Bock auf so etwas ähnliches wie DESPERADOZ am Freitag. Stattdessen machen die beiden auf der Seite aufgestellten Banner des noch aktuellen Albums “Weltenbrand“ der Pagan-Metaller GERNOTSHAGEN bereits einen düsteren Eindruck. Wenn das Wetter schon gerade Pause macht, dann sorgt eben die Band für atmosphärische Dunkelheit. Genau so stellt es sich schließlich auch dar, denn die langen Stücke der Thüringer, die liebevoll Schritt um Schritt eine schwarz mystische Aura aufbauen, haben mit dem bekannten Pagan-Boom im Kinderliederformat so rein gar nichts gemein. Die sich oftmals ziehenden langsamen Passagen, die eher selten schwarzmetallischen Ausbrüchen weichen, sorgen für mentales Versinken der durchaus beeindruckten Menge, die körperlich lediglich konzentriert mitnickt. Mit ausschweifenden Ansagen hält sich Frontmann Askan eher zurück, passt auch zum einen nicht ins Konzept, zum anderen reichen seine starken Screams und Growls auch völlig aus. Erfrischend düsterer Gig auf einem eher anders ausgerichteten Festival!

(Patrick Olbrich)

14:00 - 14:40 (RS) BETONTOD:


Die Punkrocker BETONTOD starten ihr Set direkt mit ihrem Hit "Auf Eine Gute Zeit" von ihrem aktuellen Album "Antirockstars", was dann auch das Motto für die folgende Stunde sein wird. Wer sie zum ersten Mal sieht und hört, wird sofort an die Altmeister von den TOTEN HOSEN erinnert - die Reibeisen-Stimme Oliver Meister sieht auf den ersten Blick Campino ähnlich, auch die Songs haben so manche Gemeinsamkeit. Und es gibt auch direkte Kontakte: Der ehemalige TOTEN HOSEN-Trommler Wölli verpflichtete die Band vor 10 Jahren als Headliner für sein eigenes Festival ROCK AM TURM.
Aber BETONTOD sind mit ihren 22 Jahren selbst gestandene Künstler, und sehr weit von einem Lookalike entfernt. Ihr Sound ist deutlich metallischer, und wie der Song "Popsongs" unterstreicht, garantiert kein Körnchen poppig. So krachen dann die dreifachen Stromgitarrensalven auf das begeistert mitfeiernde Publikum, und der hochmobile Fronter hält stets einen perfekten Publikumskontakt - auch hier macht sich die Erfahrung der Rheinberger aus ungezählten Auftritten bezahlt.
Mit ihrer Spielfreude rocken sie den Matschplatz, auch der gelegentlich vorbeischauende Regen kann der Party nicht das Wasser abgraben, stattdessen singen tausende RockHarzer "wir müssen aufhören, weniger zu trinken", was sich zu einem schönen Matsch-Moshpit steigert.
Da die Vorband ein paar Minuten geklaut hat, sprechen - für die meisten im Publikum - viel zu früh ein letztes Mal die Stromgitarren, begleitet von Polonaisen im Publikum. Die lauten "Zugabe"-Rufe verhallen leider unerhört, sprechen aber eine deutliche Sprache über diesen sehr gelungenen Gig. “Prost, ihr Säcke!”.

(Wolfgang Gauch)

14:45 - 15:25 (DS) DEADLOCK:

Die deutsche Metalcore-/Modern-Metal-Formation DEADLOCK zieht dann im Anschluss eine ganz ordentliche Menge Leute vor die Bühne – die Fanschar mag nicht so groß sein, wie bei anderen Bands des heutigen Tages, aber man hat definitiv auch schon kleineres Publikum gesehen. Aber das macht eigentlich auch gar nichts, denn die anwesenden Fans lassen sich gerne von der modernen, melodischen Mucke mitreißen und moshen, hüpfen und singen auch gerne mal einen Refrain mit. Man mag gegen die – mittlerweile ja nun wirklich nicht mehr neue – Masche, die männlichen Brutaloshouts in den Strophen mit weiblichem Klargesang in den Refrains abzuwechseln, so einige Einwände von „vorhersehbar“ bis „langweilig“ haben, wenn es um die Konserve geht, aber: Live funktioniert das wirklich gut, gerade auch, weil DEADLOCK sichtlich Spaß auf der Bühne haben und dann auch noch mit einem ordentlich drückenden Sound aufwarten. Ein rundum gelungener Auftritt.

(Stephan Möller)

Setlist:

Intro
Earthlings
The Brave/Agony Applause
Virus Jones
Code of Honour
Dark Cell
Renegade
Awakened by Sirens
End Begins

15:30 - 16:10 (RS) THE OCEAN:

Und nur wenige Minuten, nachdem DEADLOCK die Dark Stage verlassen haben, geht es nebenan auf der Rock Stage zwar nicht weniger modern, aber ungleich komplexer weiter: Die Berliner THE OCEAN laden zum Konzert und eine stattliche Masse folgt ihrem Ruf vor die Bühne, um sich von der Sludge-/Postcore-/Prog-Mischung der Band mal zeigen zu lassen, wie gut sich Komplexität und Emotionen verbinden lassen – und wie kinderleicht das bei der Band dann auch noch aussieht. Zwar kann die Musik die atmosphärische Dichte, die sie auf Platte hat, live bei helllichtem Tag natürlich nicht so wirklich entfalten, dafür kommen aber ganz andere Qualitäten der OCEAN'schen Klangkunst zu tragen: Die Eingängigkeit, die Partyfähigkeit und die Tanzbarkeit zum Beispiel, die einige Fans vor der Bühne auch sogleich ausnutzen: Es wird gehüpft, gesprungen und die Stagediver fliegen tief, was die Band nur umso mehr anzutreiben scheint. Schweißtreibend, intensiv, sympathisch und mit viel Mühe – ein toller Auftritt.

(Stephan Möller)

16:15 - 17:00 (DS) SUIDAKRA:

Nach THE OCEAN ist es Zeit für etwas weniger experimentelle Musik: SUIDAKRA aus Düsseldorf kommen mit ihrem von Folk-Einflüssen geprägten Melodic Death Metal gut bei den Festivalbesuchern an. Das Wetter hat sich zugunsten der Band wieder aufgehellt und so versammeln sich noch einige Festivalbesucher mehr vor der Bühne.
Die bekommen eine souveräne Show geliefert, bei welcher man sich denken kann, dass es SUIDAKRA nicht erst seit gestern gibt. Unter den eingeschworenen Fans wird nicht nur das Headbangen groß geschrieben, sie singen auch textsicher die neuen und alten Songs der Band mit und sorgen dafür, dass Seifenblasen ab sofort verdammt Heavy Metal sind. Neben den niedlichen Seiten des Auftritts wird es allerdings auch mal etwas ernster. So hält sich der Moshpit wacker und eine Wall Of Death bleibt auch nicht aus.
In der gut gemischten Setlist findet sich nicht nur der Titeltrack des aktuellen Longplayers "Book Of Dowth" wieder, sondern auch immer gern gesehene Klassiker wie "Dead Men's Reel" und "Wartunes". Nach ihren 45 Minuten Spielzeit können SUIDAKRA einen weiteren erfolgreichen Auftritt auf ihrem Konto verbuchen und mit Sicherheit berichten, den Rockharz-Besuchern eine gute Show geboten zu haben.

(Sarah Fleischer)

17:05 - 17:50 (RS) TYR:

Kurzer Überraschungsmoment bei TÝR: Ist das wirklich Terji Skibenæs? Doch. Mittlerweile ist der Gitarrero bei einer modischen Kurzhaarfrisur mit nach hinten gegelten Haaren und Koteletten angekommen, aber ansonsten ist bei den Färingern alles beim Alten geblieben: Da gibt es weiterhin progressive Wikingerhymnen mit mehrstimmigen Chören, die von den Zuschauern lauthals mitgesungen werden – egal in welcher Sprache die Texte nun verfasst sind. Fronter Heri Joensen – auf der Bühne wie immer als einziger zuständig für die Ansagen – wiederum bringt seine Deutschkenntnisse ein und fragt in die Menge: "Wie zum Teufel geht es euch?" Eindeutige Antwort: Bestens, denn erstens haben TÝR erstklassige Songs von "Hold The Heathen Hammer High" bis hin zum unverwüstlichen Band-Klassiker "Hail To The Hammer" in der Hinterhand, und zweitens lässt sich mittlerweile sogar die Sonne blicken. Kein Wunder, dass die Fans nicht nur gut gelaunt sind, sondern die Färöer sogar mit Zugaberufen verabschieden, die aufgrund des Schedules aber leider nicht erfüllt werden können.

(Eckart Maronde)

17:55 - 18:40 (DS) FREEDOM CALL:

Und dann ist die Location gleich doppelt gefragt: Bei uns am Stand stapeln sich die Leute schon mal, um Autogramme von KNORKATOR und später auch AMON AMARTH abgreifen zu können und nur wenige Meter daneben stapeln sich die Leute, um den Auftritt der sympathischen Nürnberger Power Metaller FREEDOM CALL zu erleben. Diese machen ordentlich Dampf auf der Bühne und legen sich ein um's andere Mal in Pose, um zu zeigen, wie Metal mit richtig dicken Eiern geht. Musikalisch ist dabei alles im grünen Bereich, vor allem Sänger Chris Bay kann immer wieder überzeugen, aber auch der Rest der Band spielt einen technisch fehlerfreien Auftritt. Die Fans vor der Bühne nehmen das trotz eines weiteren, drohenden Regenschauers dankend an und feiern FREEDOM CALL hartnäckig ab. Gelungener Auftritt einer guten Band.

(Stephan Möller)

 


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