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CD-Review

Slave Of The Modern Age

Artikel veröffentlicht am 03.02.2012 | 1097 mal gelesen

A DREADFUL VISION sind auf ihrem Debüt Sklaven des modernen Zeitalters. Der Sound der aus Thüringen stammenden Band ist an Genre-Vorreitern des Deathcores orientiert, ohne dabei allerdings nur halb so gut zu klingen. Alles irgendwo schon gehört - und das nicht nur einmal. Jeder Breakdown, jedes Lick erinnert an die altbekannten; der Gesang ganz ordentlich, aber ohne wirklich zu überzeugen.

Die Produktion ist passabel, wobei man aus den Mixen wahrscheinlich schon mehr hätte herausholen können. Das Artwork, der Schriftzug, der Bandname: langweilig, reichlich wenig kreativ und vor allem schnell vergessen. Eine knappe halbe Stunde also immer das gleiche. Metalcore-Picking, ein paar Moshparts, ein bisschen Beatdown und irgendetwas zwischen all dem, was vielleicht episch sein soll. Epic Fail wohl eher. Das Schlagzeug ist so unfassbar eintönig und wo ist eigentlich der Bass hin? Gar nichts vernommen. Zugegebenermaßen: zumindest das ein oder andere Tremolo-Riff lässt kurz aufhorchen, aber das war es dann auch schon.

2005 wäre "Slave Of The Modern Age" gefeiert worden, heute kann man die Leistung der fünf Musiker nur noch müde belächeln. Es ist nun mal 2012 und wer ist diese Mischung nicht mittlerweile so satt wie ich? Nahezu jeder von uns. In diesem Sinne: Ich freue mich auf die neue EMMURE-Platte. Selbst die wird innovativer daherkommen.


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