Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Die Hobbits auf der Suche nach Rock am Ring news

Rock Am Ring 2015

Mal was anderes, als immer nur Line-up-Perlen rausballern, haben sich anscheinend die...
Neue Bands  - 30 Jahre Rock Am Ring news

Rock Am Ring 2015

Update vom 07.12.2014: ROCK AM RING legt noch mehr Bands für die Jubiläumsausgabe nach. Die...
Sind mit neuem Sänger auf Tour in Deutschland news

Northlane

Die Australier NORTHLANE haben vor kurzem den Einstieg ihres neuen Sängers Marcus Brigde...
CD-Review

A New Beginning

Artikel veröffentlicht am 18.03.2013 | 1876 mal gelesen

"A New Beginning" - Hat da jemand etwas größeres vor? BACKFIRED.HATE aus Heiligenhaus (Nordrhein-Westfalen) anscheinend schon. Aus den Überresten einer Melodic-Death-Metal-Band namens DAMAGE DONE entstanden, erschließt sich der Albumtitel des am 22. Februar in Eigenregie erschienenen Debütalbums wie von selbst.

Es ist schon schön genug zu hören und zu lesen, dass sich heutzutage noch Bands zusammenfinden, deren Ziel es nicht ist, möglichst modernen Metal mit möglichst großem Fremdschämfaktor zu fabrizieren. Es ist zwar nichts neues, was der Fünfer hier bietet, aber die Mischung aus Death Metal, Metalcore und Thrash Metal geht durchaus klar. BACKFIRED.HATE wissen zu Beginn vor allem mit dem Titeltrack und "Save Yourself" zu überzeugen, weil sie durchaus gekonnt einige Lead-Melodie-Spielereien einbinden, die im Entferntesten an PARKWAY DRIVE erinnern.

Textlich-thematisch offensichtlich noch etwas unentschlossen, gelingt es der Band um die beiden Brüder Mathias und Sebastian Ernst, gut zusammenhängende Songs zu schreiben, die sich nach mehreren Durchgängen auch festsetzen. "Deepest Blackness" und das äußerst rockig-treibende "Constitution Of Rock" haben verdammt gute Melodien zu bieten, "A Revelation Through Madness" hingegen ist ein eher brutaleres Stück mit mächtig Groove.

Man merkt BACKFIRED.HATE die Spielfreude an, mit der sie sich quasi selbst umworben haben. Die Produktion ist modern, transparent und für ein Debüt-Album mehr als ausreichend genug. Zwar schleichen sich an manchen Stellen noch ein paar stärkere Längen ein, im Großen und Ganzen aber wissen die Westfalen durchaus, wie man gute Songs schreibt, die auch live für mächtig Bewegung sorgen werden. Den völlig unaufdringlichen und erfrischend "anderen" Klargesang sollten sie sich übrigens beibehalten, ebenso die nicht völlig sondiert wirkenden Breakdowns. Ein mehr als ordentlicher Anfang, der ein gewisses Potenzial nicht verschleiert. Weiter so!


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: