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CD-Review

Quasar: Preserving Legacy

Artikel veröffentlicht am 18.01.2012 | 1125 mal gelesen

Eine Stopp-And-Go-Ramme haben BEHEADING OF A KING mit ihrer zweiten EP "Quasar: Preserving Legacy" vorgelegt. Die Kanadier haben hier ein saftiges Brett abgeliefert, das dir richtig schön in die Fresse zimmert, selbst wenn sie ausschließlich in modernen Gefilden agieren. Die Songs sind eher im Midtempo gehalten oder grooven häufiger anstatt durchweg schnell zu donnern. Natürlich packen sie auch mal den flotten Arm aus, konzentrieren sich vordergründig aber auf die Wirkung der Parts mit gemäßigter Geschwindigkeit. Melodie spielt eine sehr große Rolle in den Händen der Musiker und in Kombination mit dem sehr extremen und wuchtig wirkenden Gesang nimmt man der Band ihre Art absolut ab und vergisst schnell Aussagen wie "nur Old School zählt" und andere Absagen an moderne Musik.

BEHEADING OF A KING sind modern und sie spielen sogar so modernen (Death?) Metal, dass man ihnen gar nichts anderes unterjubeln möchte. Hier geht mit dem beliebten Old School rein gar nichts. Das Gute an ihrer Musik ist, dass sie durch ihre Wucht einen Großteil aller Kiddie-Wimps ausbooten und keine Musik spielen, die nach halbgar klingt. Die Band wirkt absolut überzeugend bei dem was sie da machen, egal ob man die Musik letztendlich mag oder nicht. Zudem ist "Quasar: Preserving Legacy" einfach oberbroootal und mit hammerfettem Sound ausgestattet. Die Scheibe spaltet einem die Rübe. Harte Breaks und sehr abgehacktes Gitarrenspiel erledigen das spielend.

Ich denke, ich darf behaupten, dass BEHEADING OF A KING ein Beweis sind, dass Breakdowns und Stop-And-Go-Riffing durchaus amtlich semmeln können und definitiv nicht Kiddie-Metal ist. Hört es und glaubt es! Wenn nicht, Kopf ab! Überschattet wird die EP übrigens vom tragischen Selbstmord des Sängers, der sich während der Aufnahmen das Leben nahm. Ich bin gespannt, ob BEHEADING OF A KING mit neuem Mann am Brüllstab genauso brutal klingen.


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