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Reviews der Band
Belphegor - Conjuring The Dead

Belphegor

"Conjuring The Dead"
CD-Review, 6628 mal gelesen, 03.08.2014 Wertung 09/10
Belphegor - Blood Magick Necromance

Belphegor

"Blood Magick Necromance"
CD-Review, 8087 mal gelesen, 07.01.2011 Wertung 09/10
Belphegor - Walpurgis Rites - Hexenwahn

Belphegor

"Walpurgis Rites - Hexenwahn"
CD-Review, 8110 mal gelesen, 01.10.2009 Wertung 09/10
Belphegor - Bondage Goat Zombie

Belphegor

"Bondage Goat Zombie"
CD-Review, 9845 mal gelesen, 06.04.2008 Wertung 09/10
Belphegor - Pestapokalypse VI

Belphegor

"Pestapokalypse VI"
CD-Review, 9056 mal gelesen, 19.10.2006 Wertung 09/10

Specials der Band
News der Band

12.08.2014

Dass sich die Geister gerne mal scheiden, beweisen viele Bands, BELPHEGOR aus Österreich kann man aber zweifelsohne auf den vorderen Plätzen...

03.07.2014

Nachdem schon Trailer zu den Bass-, Schlagzeug- und Gitarren-Aufnahmen veröffentlicht wurden, gibt es nun Einblicke in die Gesangsaufnahmen zum...

22.06.2014

  Die österreicher von BELPHEGOR haben den zweiten Teil ihres Studioreports zum kommenden Album "Conjuring The Dead" online gestellt, in welchem...

11.06.2014

Nach einem enormen Veröffentlichungsaufschub, der mindestens so gewaltig wie Satans Dreizack war, steht der Release-Termin des neuen...

23.03.2013

Das noch unbetitelte, zehnte BELPHEGOR-Album, welches zunächst für 2013 angekündigt war, wurde auf Frühjahr 2014 verschoben. Sänger, Gitarrist und...


Live-Reviews der Band
Belphegor, Dead Alone, Mosfet, Waldwind in St. Johann
5502 mal gelesen, 20.12.2014
RockArea Open Air 2009
14005 mal gelesen, 20.12.2014
Metalfest
8686 mal gelesen, 20.12.2014
Harvest Festival
5212 mal gelesen, 20.12.2014

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CD-Review

Goatreich - Fleshcult

Artikel veröffentlicht am 25.02.2005 | 11748 mal gelesen

Nonnen und sonstige Geistliche, verschließt eure Körperöffnungen, BELPHEGOR sind zurück, und setzen mit "Goatreich – Fleshcult" erneut ihren Harten an! Bei der Wahl ihrer unverwechselbar klischeetriefenden Song- und Albumtitel beweisen die Österreicher fast schon so schlafwandlerische Sicherheit wie MANOWAR. Was den einen King, Steel, Blood und Victory ist den anderen Geißbock, Anus, Fleisch und Sodomie. Also alles beim alten? Nicht ganz! Denn mit "Lucifer Incestus" haben sich HELLmuth und Konsorten vor zwei Jahren ein Denkmal gesetzt, das nicht nur in Sachen Geschwindigkeit kaum von Menschenhand zu toppen ist, sondern auch kompositorisch eine Bilderbuchlehrstunde in düster-brachial, filigran-melodischem Death/Black Metal war. Ja, steinigt mich von mir aus und vergeht euch an meinen Ausscheidungsorganen, aber ich gehöre zu denen, die den inzestuösen Deibel für gefällig und ohrwurmig halten! Aber trotzdem halt für ein Kabinettstückchen erster Kajüte. Was aber tun, wenn man damit nicht nur den Knüppelkollegen, sondern auch sich selber die Latte so hoch gelegt hat, dass sie beim nächsten Versuch unweigerlich gerissen wird? Man macht kehrt, marschiert in die andere Richtung und zeigt nebenbei Leuten, die "Lucifer Incestus" für gefällig und ohrwurmig halten, dass Geschwindigkeit und Härte eben NICHT positiv miteinander korrelieren! "Goatreich – Fleshcult" pflügt zwar auch zum größten Teil ohne Zügel durch die Diözese. Wer aber dachte, dass Geißen-Helmuth und seine Almtraum-Crew nur Muskeln im Gasfuß haben, dem wird beim extrem schleppenden "Sepulture Of Hypocrisy" die Kinnlade auf die Klöten kippen. Mächtig schwer, reichlich unmelodisch und so richtig zäh morpht der Song aus den Boxen und walzt alles nieder, was in der Eile der anderen Songs stehen geblieben sein sollte. Und weil man ja gründlich ist, schiebt man mit "Kings Shall Be Kings" gleich noch einen ähnlichen Killer nach, der dafür sorgt, dass auch alles liegen bleibt. Der reduzierte Melodieanteil und die etwas(!!) gedrosselte Geschwindigkeit sind die augenfälligsten Neuerungen im Gegensatz zum Vorgänger, aber auch einen Haufen Ähnlichkeiten gibt es auszumachen. Der Abschlusstrack "Festum Asinorum / Chapter 2" ist quasi die nahtlose Fortsetzung zu "Fleischrequiem 69" und "Swarm Of Rats" vom "Infernal Live Orgasm" Output hat nun auch ein Plätzchen auf einem regulären Album gefunden. Auch wenn ich der Inzest-Lucy ein wenig mehr abgewinnen konnte, handelt es sich dabei wirklich nur um ein Quäntchen und somit gilt meine uneingeschränkte Kaufempfehlung allen, denen es ähnlich geht und vor allem denen, die sich noch ein wenig mehr Härte gewünscht haben.


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melden Wertung 10/10 Deleted User | 24.05.2005 | 01:00 Uhr

Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen, da alles wichtige im Review schon genannt wurde. Lucifer Incestus hat mich ja schon umgehauen, aber der neueste Output - so wage ich es zu behaupten - setzt noch einen drauf! Fesselnde Melodien, das absolut...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 20.03.2006 | 01:00 Uhr

Allein für "Spulpture of Hypocrisy" wären 10 Punkte zu wenig! Geilster Doom-Death, bei dem einem Angst und Bange wird und auf meinem iPod mittlerweile einen Klassiker-Status genießt! Der Rest der Platte ist auch sehr geil,...  

melden Wertung 10/10 Deleted User | 15.04.2006 | 01:00 Uhr

Das geniale an Belphegor ist, dass sie einerseits Musikalische Gottheiten der Finsternis sind, aber andererseits auch hin und wieder etwas, wie soll man sagen, witziges haben. Zum Beispiel der Spruch am Ende von "Kings shall be Kings" der...