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Buried In Black - Arms Of Armageddon

Buried In Black

"Arms Of Armageddon"
CD-Review, 1511 mal gelesen, 08.03.2010 Wertung 06/10

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CD-Review

Black Death

Artikel veröffentlicht am 25.05.2011 | 1930 mal gelesen

Wie nicht anders zu erwarten, herrscht auch in der Hamburger Metalszene ein munteres Personalkarussell. Frisch aus dem Boden gesprossen, bestehen auch BURIED IN BLACK eher aus Secondhand-, denn aus Neuteilen. Ehemals bei den Melodic Death Metallern von DARK AGE aktiv, dreht es sich hier im Wesentlichen um deren ehemaligen Bassisten Torsten Eggert, sowie um den Ex-Gitarristen von LOBOTOMY, Etienne Belmar. Mit ihrem Debütalbum “Black Death“ agieren die Nordlichter ein wenig ruppiger, ordnen sich im Wesentlichen dem straighten Death/Thrash Metal zu und versuchen besonders durch bedingungslose Aggression zu punkten.

Mit dem Einstand “The Bait“ verzichtet die Kombo direkt auf stimmige Intros, sondern haut direkt in die Vollen. Nach ihrer ersten Demo entschied sich die Band ohne Umwege auf ihr erstes Full Length unter dem Label AFM Records zuzusteuern. Nach dem Hören des “Schwarzen Todes“ bleibt diese Entscheidung in jedem Fall in Frage zu stellen, denn dieses Album präsentiert sich schlichtweg herrlich belanglos. Ein ziemlich bescheidener Gesang hinter dem Mikro tut schließlich den Rest und lässt “Black Death“, trotz teilweise nicht ganz unprominentem Line-Up, fast schon zu einem Rohrkrepierer verkommen.

Im Grunde ändert sich über die gesamte Spielzeit nur wenig, die Songs ähneln sich enorm, obgleich sie aufgrund ihrer wahnsinnigen Höhepunktlosigkeit allesamt uninteressant und nicht unbedingt als idealer Reproduktionsfall wirken. Auch die Produktion erscheint für heutige Standards nicht gerade ideal. Mit fortschreitender Zeit beginnt auch der lahme Sänger mehr und mehr in die Richtung “ermüdend“ zu driften, sodass auch dort wenig zu holen ist. Lediglich das restliche Instrumentalhandwerk auf dieser Scheibe wirkt alles in allem ganz solide, womit es der potenzielle Hörer hier nicht mit einem kompletten Totalausfall zu hat. Dennoch ist und bleibt “Black Death“ reichlich öde und haftet ausschließlich aufgrund der guten Musiker im Mittelmaß.


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