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CD-Review

Black Wave

Artikel veröffentlicht am 03.07.2012 | 1327 mal gelesen

CALL OF THE SIRENS sind eine junge deutsche Band, die bereits in einigen Newcomer-Wettbewerben Aufmerksamkeit erlangen konnte und sich nun anschickt, mit ihrer vier Titel umfassenden EP "Black Wave" einen Schritt aus dem Sumpf der unzähligen Metalcore-Bands, die in unseren Landen ihr Unwesen treiben, zu machen. Bereits vor dem ersten Hördurchlauf gelingt es der Band positiv aufzufallen. Das Cover die Verpackung machen zwar noch keinen hochprofessionellen Eindruck, sind aber für eine Veröffentlichung dieser Größe überraschend aufwendig gemacht. Auch in Punkto Produktion machen die Jungs ihre Sache recht ordentlich.

Die Zutaten für die Musik von CALL OF THE SIRENS sind dann schnell benannt: Eine bunte Riff-Mixtur mit Elementen aus Thrash und Death Metal, eine kleine Prise flirrender Gitarrenmelodien à la PARKWAY DRIVE sowie eine große Portion Breakdowns, Mosh-Parts und Gangshouts in bester Hardcore-Tradition. Dieses Rezept ist natürlich nicht neu erfunden, geht aber zumindest vier Songs lang gut auf. Die EP macht Laune und lässt sich gut anhören. Einzig die sich untereinander recht ähnlichen Breakdowns werden mit der Zeit etwas langweilig, was nach nur einer knappen Viertelstunde kein gutes Zeichen ist. Der Band gelingt es leider auch nicht, sich durch eine eigene Note von der nach wie vor großen Masse an Metalcore-Veröffentlichungen abzuheben. So hinterlässt das Quartett auch nach mehrmaligem Durchhören zwar einen engagierten, aber keinen bleibenden Eindruck.


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