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Carnal Decay - Chopping Off The Head

Carnal Decay

"Chopping Off The Head"
CD-Review, 2193 mal gelesen, 09.10.2008 Wertung 05/10
Carnal Decay - Carnal Pleasures

Carnal Decay

"Carnal Pleasures"
CD-Review, 2626 mal gelesen, 28.03.2008 Wertung 06/10

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CD-Review

On Top Of The Food Chain

Artikel veröffentlicht am 07.11.2011 | 1495 mal gelesen

Ob sich die Schweizer tatsächlich an oberster Stelle der Nahrungskette befinden, sei mal dahingestellt. Zumindest werden sie auch nach diesem Album von vielen Genrekollegen wie etwa SEVERE TORTURE gefressen, gleichermaßen machen sie aber auch einige Sachen besser, als die vielen Wühltischkandidaten, die in dieser Sparte ihr Unwesen treiben. Solide war das Quartett schon immer, Löcher in den Käse bretzeln konnte der Zusammenschluss auch stets recht gut, allerdings fehlte wie gewohnt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal oder entsprechend starke Songstrukturen, die CARNAL DECAY die Tore nach mehr hätten öffnen können.

Nun was ist das jetzt eigentlich? Ob nun Schweine- oder Rinderhack, ist letztendlich völlig Wurscht, schließlich ist die grobe Fleischwurst auch ein Produkt des örtlichen Schlachtmeisters und dafür garantieren CARNAL DECAY ebenfalls auf “On Top Of The Food Chain“ – für granatig runtergezockte Todeshymnen. In jedem Fall überrumpelt die Truppe mit ihrem dritten Album sofort von Beginn an, blastet voll auf die Zielscheibe und lässt in ihrem unnachgiebigen Wahn nach Hochgeschwindigkeit und massiver Brutalität kaum Raum für andersartige Auswüchse.

Allerdings verbergen sich auf der Platte exakt dann die besten Momente, wenn CARNAL DECAY eben mal nicht ausschließlich volle Trompete geben, sondern auch mal einen Richtungswechsel einschlagen, die blecherne Snare nicht im Millisekundentakt auf die Felle niederschmettern lassen und stattdessen mit richtig viel Groove unterm Arm in die Hölle einfallen. Solche Spagate finden sich insbesondere in “See You In Hell“ sowie im obergeilen Titeltrack, der sich direkt in meinem Kopf festgebissen hat.

Leider, trotzdem oder vielleicht auch zum Glück, je nach dem in welcher Position man sich als potenzieller Hörer befindet, liefern CARNAL DECAY ansonsten weitgehend austauschbaren, aber sehr ordentlichen und amüsanten Gewohnheitsspeck, den man sich problemlos bei Gehirnwäschebedarf hinter die Binde schmettern kann.


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