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CD-Review

The Doomsayer's Call

Artikel veröffentlicht am 09.12.2011 | 2029 mal gelesen

Die meisten Grind-Freunde werden sich sicherlich noch an NASUMs “Human 2.0“ erinnern, darum soll es allerdings hier nicht gehen. Viel mir ist es mir daran gelegen, hier den Bogen zwischen den beiden schwedischen Truppen aus Örebro zu spannen. Denn dahingehend liegt man gar nicht mal so fern, wenn man COLDWORKER als NASUM 2.0 bezeichnet, schließlich ist das Projekt von Anders Jakobson gegründet worden, der seinerzeit bereits bei den Grindcore-Legenden die Sticks geschwungen hat. Seit 2006 macht er das nun bei seinem eigens ins Leben gerufenen Projekt, das stets irgendwo zwischen modernem Death Metal und Grindcore rangiert und sich irgendwo in die Reihe von Bands wie MISERY INDEX einordnet.

Auf den ersten Hördurchgang machen das die Nordeuropäer auch richtig stattlich. Jedes Instrument schlüpft vollkommen ausdifferenziert aus dem Ausgabegerät, die Riffs sägen, die Drums pulsieren und das raue Geschrei von Joel Fornbrandt (ex-PHOBIA) erinnert positiv an ROTTEN SOUND. Hinzu kommt, dass COLDWORKER eine ganze Ansammlung arschcooler Saitenhiebe mitgebracht haben, die “The Doomsayer’s Call“ zu keiner Zeit langweilig werden lassen, weder in rasender Hochgeschwindigkeit noch in den wuchtigen Moshparts, welche die Formation immer wieder einstreut.

Die neue Platte des Quintetts wirkt insgesamt wie ein Zusammenbau aus Versatzstücken oben genannter Bands. Allerdings lässt es sich in einem Haus aus Bauteilen mit Innovationsgehalt gen Null auch recht gut leben, sofern die Materialien gut verarbeitet sind. Und das sind sie bei COLDWORKER allemal. Addierend soll gesagt sein, dass die Jungs durchaus an ihren Kompositionen gefeilt haben, die mittlerweile deutlich spannender wirken als noch auf den Vorgängern, die grandiosen Aha-Momente bleiben dennoch zunächst verschollen.

Für Freunde moderner Mixturen aus Death Metal und Grindcore ist “The Doomsayer’s Call“ sicherlich ein sehr gutes Stück Musik und eine angenehme Alternative zu entsprechendem Genrematerial. Qualitativ reichen die Schweden noch immer nicht ganz an die Vorreiter heran, aber sie befinden sich definitiv in Bewegung.


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