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Reviews der Band
Dead Alone - Nemesis

Dead Alone

"Nemesis"
CD-Review, 1322 mal gelesen, 01.12.2014 Wertung 08/10
Dead Alone - Ad Infinitum

Dead Alone

"Ad Infinitum"
CD-Review, 5477 mal gelesen, 26.09.2012 Wertung 09/10
Dead Alone - Vitium

Dead Alone

"Vitium"
CD-Review, 2202 mal gelesen, 14.04.2010 Wertung 05/10

News der Band

12.12.2014

DEAD ALONE trennen sich nach sechs Jahren von ihrem Schlagzeuger Sebastian Bichler. Allerdings hat die Death-Metal-Formation mit Franz Müller,...

01.11.2014

Am 05. Dezember 2014 erscheint das neue DEAD ALONE-Album "Nemesis". Seit gestern präsentieren euch die Kollegen vom Legacy ein Lyric-Video zu...

18.10.2014

DEAD ALONE stellen mit "Eclipse" einen ersten Song von ihrem kommenden Album "Nemesis" hier vor. Die Band sagt: "Der Song vereint sämtliche...

29.09.2014

Die Münchener Black-Death-Doomster DEAD ALONE haben einen ersten Teaser zum kommenden Album “Nemesis“ veröffentlicht, den Ihr hier sehen...

25.08.2014

Ein hübsches Kleidchen haben die Münchener DEAD ALONE ihrem neuen Album angezogen und es zudem auf den Namen "Nemesis" getauft. Nachdem bereits der...


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CD-Review

Phobia

Artikel veröffentlicht am 20.04.2008 | 3133 mal gelesen

Eins ist klar: Es braucht einige Hördurchgänge um sich mit dem Material von DEAD ALONE aus dem beschaulichen bayrischen Land anzufreunden. Wird doch jeglicher Anflug von guter Laune, von der ersten Minute an, niedergemacht. Die Nachfolger-EP zum 2006 erschienen Longplayer “Slivering Marrow“ trägt den Namen “Phobia“ und bietet, mit einer guten halben Stunde Spielzeit verteilt auf acht Songs, mehr Musik als mancher Longplayer.

DEAD ALONE spielen eine Mischung aus Death/Thrash-Metal und tonnenschwerem Doom. Und hier liegen ganz klar die Stärken von DEAD ALONE. Schwer rollend wird alles platt gewalzt, was im Weg herumsteht. Dabei grooven die Bayern höllisch. Das Gaspedal wird nur dezent durchgedrückt und sorgt für gelegentlichen Kontrast zum meist gedrosselten Tempo. So macht sich eine bedrohliche und düstere Atmosphäre breit, die sich wie ein roter Faden durch alle Kompositionen zieht. Keine leichte Kost und nicht unbedingt ein Sound, den man sich jeden Tag geben kann.

Im Allgemeinen werden die Instrumente nicht übermäßig virtuos bearbeitet. Manch einer wird jetzt sagen: das liegt am mangelnden Können. Aber gerade diese verhältnismäßig einfache Instrumentierung ist songdienlich und effektiv. Dabei kommt die Abwechslung aber nie zu kurz, denn die Arrangements sind ausgewogen und durchdacht. Kleiner Kritikpunkt sind die Übergänge von Part zu Part. Diese wirken gelegentlich ein bisschen hölzern und unrund. Hier besteht Nachbesserungsbedarf.

Auch der Gesang ist ein wenig eintönig. Die Stimmlage wird selten variiert und hängt meist in heiserem tiefen Growlen fest. Immerhin wird versucht durch eine weibliche Gesangstimme Abwechslung im Vokalbereich zu bekommen. Leider bleibt trotzdem nicht besonders viel von den Gesanglinien hängen. Die ein oder andere griffige Melodie würde dem Ganzen wirklich gut tun und den Wiedererkennungswert deutlich steigern.

Dennoch bleibt “Phobia“, trotz kleinerer Abstriche, ein ansprechendes Stück Musik. Für Anhänger von düsteren aggressiven Klängen sicherlich zu empfehlen. Alle Anderen dürfen aber auch gerne mal ein Ohr riskieren.


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