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Black Throne Of All Creation

Artikel veröffentlicht am 30.05.2012 | 1389 mal gelesen

In Brüssel sitzt nicht nur der Rat der Europäischen Union, sowie das europäische Parlament, sondern auch eine belgische Krawalltruppe, die mit Politik herzlich wenig am Hut hat. Es handelt sich dabei um DEHUMAN, eine im Jahr 2006 gegründete Band, die bereits mit Kapellen wie PROSTITUTE DISFIGUREMENT oder SEVERE TORTURE getourt ist. Das nun erscheinende Debütalbum “Black Throne Of All Creation“ legt allerdings ganz besonders nahe, dass es sich hierbei nicht unbedingt um analoge Musik handelt, wenn dann tatsächlich nur Ähnliche. Zwar sitzen die Benelux-Staatler auch fest im Stuhl des Death-Metal-Sektors, dabei hingegen mächtig komplex und mit Anleihen aus vielerlei klassischen und aktuellen Strömungen.

Gleich zu Beginn der Scheibe erklärt sich, warum DEHUMAN, im Gegensatz zu vielen anderen ähnlich gearteten Bands, schon ein Label im Kasten haben. Vergleichbar mit einem höllischen Blitzgewitter zucken die Jungs ein flottes Riff nach dem anderen aus dem Horizont und bereits der Opener “Apocalypse And Perdition“ ist ein starkes progressiv todesmetallisches Fegefeuer mit leichter Überlänge. Dabei setzen die Westeuropäer verschiedene Stilelemente bekannter Truppen zu einem neuartigen Würfel zusammen – praktisch eine neue Suppe aus bekannten Zutaten. Da klingt die technisch anspruchsvolle Wüstenei von SUFFOCATION an, progressive Melodiefokussierung im Sinne mittelalter DEATH oder auch mal die stampfende Urgewalt alter MORBID ANGEL.

DEHUMAN ordnen sich hier nicht wirklich dazwischen an, sondern summieren viel mehr alle Einflüsse und mittelwerten dann. In guten Phasen gelingt es der Viererkombo dann auch noch, instrumental schwer greifbare Komplexität in hoher Geschwindigkeit mit immer wiederkehrenden Anhaltspunkten zu kombinieren und einen merklichen roten Faden zu erstellen, der sich aber leider nicht komplett durch das gesamte Album ziehen kann. An manchen Punkten stellen sich nämlich eine gefühlte Eintönigkeit, beziehungsweise gefühlte Längen ein, die einfach nicht das gewisse Etwas aufbieten können. Das ist aber glücklicherweise nicht die Regel und “Black Throne Of All Creation“ donnert großteilig sehr hörbar aus den Boxen – außerdem ist die Röhre von Basser und Sänger Andrea Vissol, die hin und wieder eindeutig an Frank Mullen (SUFFOCATION) erinnert, kultig ohne Ende.


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