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CD-Review

Inflicted Deviations

Artikel veröffentlicht am 15.06.2011 | 1883 mal gelesen

Für einige ist Russland wie die gesamten Ostblock-Staaten immer noch ein exotisches Pflaster, gerade was den Metal angeht. Kaum verwunderlich, schaffen es doch eher wenige Bands, über die Grenzen ihrer Länder hinaus bekannt zu werden, ARKONA wären z.B. so ein besonderer Fall. DEVIANT SYNDROME unternimmt zumindest den Versuch, einen ähnlichen Sprung zu machen.

Ihr Debütalbum "Inflicted Deviations" wurde gerade für den europäischen Mark lizensiert und landet entsprechend auch auf den Schreibtischen hiesiger Schreiberlinge. Und was soll ich sagen? Ob sich der ganze Aufwand lohnt? Klar sind DEVIANT SYNDROME keine schlechte Band, und ihr Melodic Death Metal, der stark in Richtung KALMAH oder auch NORTHER tendiert, überzeugt mit reichlich eingängigen Leads. Auch das Keyboard darf natürlich nicht fehlen, und so lässt Olga Orekhova ihre Finger flink über die Tasten flitzen und erweckt so zudem noch Assoziationen an CHILDREN OF BODOM. Gar keine schlechten Vergleiche, für diese Fans ist DEVIANT SYNDROME am ehesten interessant. Denn geboten ist leicht verdauliche, eingängige Kost, deren Härte und Melodiegrad sich ausgewogen abwechseln. Wirkliche Ausreißer im Songwriting lassen sich dabei aber leider nicht ausmachen, es fehlt den Album an Hits. Aber genau das ist für diesen Bereich zwingend notwendig, ansonsten fällt man eben nur in die etwas überdurchschnittliche Kategorie.

Und genau da landet "Inflicted Deviations" auch. Das Album ist nett, ordentlich produziert, verfeinert mir einem Haufen eingängiger Melodien und einer definitiv vorhandenen kurzweiligen Stimmung. Es macht Laune, lässt den Finger aber nicht zwingend auf die Repeat-Taste tippen. Mehr Kracher bitte!


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