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Reviews der Band
Divinity - Allegory

Divinity

"Allegory"
CD-Review, 3366 mal gelesen, 23.03.2008 Wertung 07/10

News der Band

02.12.2009

Das zweite DIVINITY Album "The Singularity" kann auf der bandeigenen MySpace-Seite (Link) gestreamt werden. Hier die Tracklist: 01....

03.10.2009

Wir wir bereits berichteten, nennt sich das Zweitwerk der Kanadier DIVINITY "The Singularity". Die Veröffentlichung soll am 01.12.2009 sein....

29.09.2009

Die kanadische Modern-Metal-Hoffnung DIVINITY hat das Front Cover Artwork zum kommenden Konzept-Album "The Singularity" veröffentlicht, das...

16.10.2008

Die kanadischen Modern Metaller DIVINITY haben einen Live-Clip zum Song "Induce" vom aktuellen Album "Allegory" online gestellt. Das Material...

12.03.2008

Die Kanadier DIVINITY, die bereits seit 1997 bestehen, veröffentlichen nun am 28. März ihr Debütalbum "Allegory". Mehr zur Band...


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CD-Review

The Singularity

Artikel veröffentlicht am 05.04.2010 | 4288 mal gelesen

In ihrem Heimatland bereits seit Anfang Dezember letzten Jahres erhältlich, erreicht "The Singularity", das zweite Album dieser gnadenlos talentierten Kanadier, nun auch Europa. Und das hat es in sich: Während die Gitarrenfraktion von heftigen Death-Metal-Riffs über technisches Breakgewitter bis hin zu elegischen Melodien wirklich alles gibt - aberwitzigerweise in einem Song wie "Beg To Consume", "Transformation" oder "Monsters Are Real" alles zeitgleich, ohne zerfahren oder überladen zu wirken -, hält sich Frontmann Sean Jenkins mit klaren Gesangslinien gegenüber dem Vorgänger "Allegory" sehr stark zurück, und verlässt sich viel eher auf derbe Shouts, extremen Gesang und tiefe Growls.

Dass DIVINITY dabei völlig kompromisslos zu Werke gehen - "Formless Dimension" schlägt wirklich alles kurz und klein -, wird nicht jedem schmecken, schon gar nicht Freunden des eingängigeren Debütalbums oder poppigeren Genreverwandten wie DARK TRANQUILLITY, MESHUGGAH oder durchaus auch FEAR FACTORY, aber ist die harte Nuss erst einmal geknackt, erschließt sich eine wunderbare Welt absolut hochklassiger Songs, denen man anmerkt, dass die Kanadier ihre Zeit nicht mit Holzfällen oder Eishockeyspielen verbracht, sondern ihre Songs bis ins kleinste Detail ausgetüftelt haben.

Eine Verschnaufpause bieten DIVINITY im letzten Drittel des Albums in Form des mit einem autmosphärischen Klavierintros ausgestatteten "Embrace The Uncertain", das insgesamt etwas ruhiger daherkommt und einem die Gelegenheit gibt, auch einmal über das spannende Konzept des Albums nachzudenken: In Folge der technischen Entwicklung der Menschheit wird ein bestimmter Punkt erreicht, die Singularität, ab dem Maschinen sich mittels künstlicher Intelligenz selbst verbessern können und so den technischen Fortschritt massiv beschleunigen und den Menschen im letzten Schritt entbehrlich machen.

"The Singularity" ist ein Album, dem man etwas Zeit widmen muss, um alle Details zu erfassen und mit technisch hoch anspruchsvollem, modernen (Melodic Death) Metal belohnt zu werden. Dementsprechend lassen sich - abgesehen des zuvor erwähnten "Embrace The Uncertain" vielleicht - auch keine echten Hits ausmachen, sondern es herrscht ein durchgängig hohes Niveau ohne Ausbrecher nach oben oder unten. Unbedingt reinhören und sich von der Energie dieser Jungs umblasen lassen!


Kommentare
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xXx-Oimel-xXx
melden Wertung 10/10 xXx-Oimel-xXx | 24.12.2012 | 02:54 Uhr

Schweinegeiler Nachfolger von "Allegory". Die Tue Madsen Produktion ließ den Vorgänger sehr modern wirken. Auf "The Singularity" nahm die Band die Zügel selbst in die Hand & so übernahm der Lead Gitarrist die Produktion inklusive Mix & Mastering....