Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
News der Band

04.02.2013

Die polnische Deathcore-Truppe DROWN MY DAY hat frisch bei Noizgate Records unterzeichnet und veröffentlicht dort am 12. April ihre Platte...


Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Veröffentlichen Titel und Coverartwork ihres neuen Albums news

Decapitated

Die polnischen Death Metaller DECAPITATED haben den Titel ihres neuen Albums enthüllt. Das...
Erhalten Preis news

Behemoth

Mit der Veröffentlichung ihres aktuellen Studioalbums “The Satanist“, welches am 07. Februar...
CD-Review

Confessions

Artikel veröffentlicht am 19.04.2013 | 1547 mal gelesen

Neben FAUST AGAIN sind DROWN MY DAY momentan so ziemlich der angesagteste Act, den die Core-Szene in Polen zu bieten hat. Nach zwei EPs konnte man sogar einen Deal mit dem noch jungen Label Noizgate Records einheimsen, knapp ein halbes Jahr später steht uns mit "Confessions" nun das erste Album ins Haus.

Der Sound bleibt hierbei nach wie vor ganz nah an Vorbildern wie ALL SHALL PERISH oder THY ART IS MURDER: Wuchtige Riffs, Midtempo-Gewalze im Wechselspiel mit Blastbeats und tiefe Shouts von Fronter Maciek lassen keine Zweifel, dass man sich Deathcore auf die Fahnen geschrieben hat. Zu Anfang wirkt das Ganze auch etwas zu eintönig, um aus der Masse der Veröffentlichung herauszustechen, denn gerade die ersten drei Tracks punkten zwar mit ultrabrutalen Grooves, lassen jedoch etwas die Melodien und filigranere Einsätze der Gitarre vermissen. Mit fortlaufender Spielzeit, einhergehend mit der gehäuften Anzahl an Durchläufen, entwickelt sich das Album aber mehr und mehr, viele der Tracks brauchen eine Menge Zeit, um ihr Potenzial zu entfalten. Wer aber genau hinhört, entdeckt immer wieder kleine Überraschungen und gute Ideen, wie zum Beispiel die außergewöhnlich einprägsame Hookline in "Hoichi The Earless", oder die flirrenden Gitarren im Titeltrack "Confession", und gerade gegen Ende hin wirkt das Teil wie aus einem Guß.

Obwohl DROWN MY DAY außschließlich auf bewährte Stilmittel zurückgreifen und weitestgehend auf Innovationen verzichten, ist "Confessions" ein gutes, brutales Album geworden. Der Sound sitzt, die Songs schrauben sich nach einigen Durchläufen ins Gehör, und für den Moshpit gibt es hier jede Menge Material. Für alle Fans von oben genannten Kollegen ist es also dringend angeraten, hier mal reinzuhören.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: